Plötzlicher Paradigmenwechsel in der Evangelischen Kriechkirche

Foto: JouWatch
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Gelobt sei Jesus Christus, ein Wunder ist geschehen: Flüchtlingsbischof und AfD-Hasser Bedford-Strohm wird auf einmal „nachdenklich“! Angesichts dramatischer Abwanderung seiner Schafe (nicht alle sind Schlaf- und Schmuse-Schafe) und immer weniger Zustimmung vor allem der jungen Lämmer hinsichtlich der Forderung, alle islamisch/afrikanischen Schatzsucher, Terroristen, Salafisten und Intensivtäter in Germoney aufzunehmen, unterließ der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Bayerns Landesbischof Heinrich (der Schreckliche, mir graut vor dir) am Sonntagmorgen bei der Eröffnung der Tagung der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland in Bonn das sonst übliche AfD-Bashing. Die Tagung der Unbefleckten findet noch bis zum Mittwoch im Bonner Maritim-Hotel statt. Der Präses der Synode, Irmgard Schwätzer (nomen est omen), und des kommissarischen Bundesgesundheitsministers Herrmann Gröhe nahmen auch teil, sangen und beteten.

Von Verena B.

Der moderne Eröffnungsgottesdienst in der Bonner Kreuzkirche begann mit dem Lied von Silbermond: „Irgendwas bleibt.“ Was bleibt, wurde nicht erklärt. Wahrscheinlich ein Rest der einst katholischen Kirche. Bedford-Strohm stellte in seinem jährlichen Ratsbericht die Frage, wie die Kirche stärker auf junge Menschen zugehen könne.

Bitter die Erkenntnis: „Kirche ist für junge Menschen weiterhin nicht relevant.“

Die jungen Menschen hätte nichts gegen die Kirche, fänden ihr Engagement für soziale Gerechtigkeit und Frieden in der Regel sogar richtig. Aber dies sei für viele Jugendliche noch kein Grund, sich in der Kirche zu engagieren. Hingegen interessieren sich immer mehr junge Menschen für den ISlam. Das sagte der Bischof nicht.

Bedfords Vorschläge, mehr Jugendliche anzusprechen

Eine Jugendquote für kirchliche Gremien, wie sie der Lutherische Weltbund kennt, oder eine stärkere Projektorientierung. Oder ein Ambiente, „in dem sich junge Menschen zu Hause fühlen: ein Skaterpark oder ein Fitnessstudio, Kneipen und Cafés (vielleicht singen wie die Heilsarmee?) – das kann im Gemeindehaus sein, muss es aber nicht.“ Eine weitere Idee könnte sein, Mosleme vom Christentum zu überzeugen und zum Konvertieren zu bringen. Das sagte der Bischof nicht, denn das funktioniert nur umgekehrt bestens (Konvertieren zum ISlam dauert nur zehn Minuten).

Diesmal kein AfD-Bashing vom nachdenklichen Bischof

Im Unterschied zu früheren Jahren war dagegen der kirchliche Umgang mit der AfD kein Thema im Bericht des Ratsvorsitzenden. Wahrscheinlich hatte er Tausende erboste E-Mails bekommen, die er aber in der Regel in den Spam wirft. Die scharfe Kritik der letzten Jahre wiederholte der Theologe nicht, stattdessen gab er sich „nachdenklich“. Denn ähnlich wie bei den Jugendlichen nimmt die Kirche auch bei diesem Thema wahr, dass sie Teile der Bevölkerung nicht mehr erreicht. „Wie können wir heute, in einer pluralistischen Öffentlichkeit, so reden, dass Menschen, die den Aufruf zum Eintreten für Flüchtlinge so nicht teilen können, angesichts unserer Stellungnahmen nicht mit dem Gefühl zurückbleiben, ein schlechterer Mensch oder ein unzulänglicher Christ zu sein, und vielleicht dann zum aggressiven Gegenangriff auf die übergehen, die sie als Gutmenschen empfinden?“

Paradigmenwechsel in der EKD

„Wenn wir als Kirchen in den vergangenen Jahren um Hilfsbereitschaft für Menschen in Not geworben haben, dann haben wir vom Handeln aus Freiheit gesprochen“ log der Bischof. „Angekommen ist aber bei machen nur Moral und Gesetz – und das Gefühl, bei innerer Abwehr gegenüber den moralischen Aufrufen selbst als schlechter Mensch da zu stehen.“

Evangelischer Kriechkreis Bad Godesberg-Voreifel kriecht weiter

Hier gibt es nur gute Menschen: Auch diesmal wurden wieder 50.000 Euro für die Flüchtlingsarbeit gesammelt.

Superintendent Mathias Mölleken hatte sich besorgt über die auch im Kirchenkreis zweistelligen Wahlerfolge der AfD gezeigt. Die Partei schüre offen Ängste und Verunsicherungen, sagte er. Die Protestanten nähmen aber bewusst weiter „die komplexe Aufgabe der Integrationshilfe und –begleitung“ wahr. Er schlug vor, sie ab 2020 hauptamtlich in einem Flüchtlingsreferat zu verankern. Das schafft Arbeitsplätze und kostet den Steuerzahler nichts, denn das zahlt der Staat, hallelujah!

 

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