Konsulat in Mazar-e Sharif: Attentäter in Pakistan ausgebildet

Foto: Schild einer deutschen Botschaft im Ausland (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Schild einer deutschen Botschaft im Ausland (über dts Nachrichtenagentur)

Kabul – Ein Jahr nach dem Anschlag auf das deutsche Generalkonsulat im nordafghanischen Mazar-e Sharif werden neue Details über die Hintermänner bekannt. Die „Bild am Sonntag“ berichtet über ein Verhör-Video des einzigen überlebenden Attentäters. Die Aufnahmen entstanden im Gefängnis.

Dort erklärt der Mann mit dem Namen Hibatullah, dass er mit den Taliban aus der nordafghanischen Laghman-Provinz nach Pakistan gereist sei. Dort habe ihm ein Taliban-Mullah gesagt, dass er für einen Selbstmordanschlag ausgewählt wurde, um „Allah glücklich zu machen“. Hibatullah berichtet, dass die Taliban ihm erst Religionsunterricht gegeben hätten, ihn dann an kleinen Waffen trainiert hätten.

Nach einem Monat hätten ihm die Taliban dann das Anschlagsziel gezeigt: das deutsche Konsulat in Mazar-e Sharif. (dts)

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