Ihr werdet uns nicht los

(Bild: JouWatch)
Ursula von der Leyen (CDU) (Bild: JouWatch)

Von der Leyen soll Nato-Generalsekretärin werden. Das zeigt in eine fatale Richtung. „Ich bin nicht weg, ich wirke nur woanders“.

Von Volker Kleinophorst

Irgendwie scheint kein Platz mehr zu sein für Ursula von der Leyen in der Berliner Mauschelrunde. Da muss man sich rechtzeitig um Anschlussverwendung kümmern. Und für die geschäftsführende Inhaberin der Befehls- und Kommandogewalt ist ja so ein simples Europamandat nicht das Richtige.

Wer schon an so vielen Punkten versagt hat, wie von der Leyen braucht ein Amt, in dem sie mit ihren nicht vorhandenen Qualitäten, weiter möglichst viel Schaden anrichten kann. Also spekuliert der Spiegel über ein „Von wem wohl“ gestreutes Gerücht, die Totengräberin der Bundeswehr (ich möchte natürlich die Verdienste von v. Guttenberg nicht schmälern, der gute Vorarbeit geleistet hat) nun auch auf gesamteuropäischer Ebene zu vollenden.

Da freut man sich, eine dieser unfähigen „Kanaillen“ los geworden zu sein, schon hopst der Springteufel wieder aus der Kiste.

Da denke ich schon mit Grauen daran, was kommt für Merkel nach Merkel?

Merkel als Präsidentin von Europa? Gut das Amt müsse erst mal geschaffen werden, aber das kann ja wohl in Brüssel nicht das Problem sein. Doch eigentlich zu popelig für die Führerin der freien Welt. In Europa ist ihre Arbeit getan. Papst geht ja nicht. Wieso eigentlich? Ist das nicht eigentlich sexistisch?

Der Nato stand ja bisher auch noch nie eine Frau vor?

Eigentlich wäre UNO-Generalsekretär wohl das Richtige für die größte Kanzlerin aller Zeiten. Da ist sie weiter „Führerin der freien Welt“ und kann sich ganz der Migrantisierung Europas widmen, ohne von dieser lästigen Innenpolitik belästigt zu werden. Außerdem wird da ernannt, beziehungsweise von „Kollegen“ gewählt. Ist doch sicher eher nach Merkels Gusto.

Und sie kann diesen „nationalistischen Deutschen“ ein weiteres Mal eine Nase drehen.

Also nicht zu früh freuen.

PS: Für Andere wird es natürlich nicht so glamourös weitergehen. Linder – Unterwäschemodel; Maas – Stellvertreter von Anetta Kahane; Sigmar Gabriel – Pressesprecher bei den Weight Watchers.

Verlierer gibt es natürlich auch: Mehr als Schiffschaukelbremser dürfte für Martin Schulz nicht drin sein. Wie gut, dass er während seiner „Arbeit“ bei der EU schon sein Schäfchen ins Trockene gebracht hat.

Meinung, Satire, besorgter Bürger?

Ich sag es mit Shakespeare: Was ihr wollt.

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