Die Lisa und das Ende der alten, weißen Männer

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"Frauenpower" auch für redselige Tratschtanten (Foto: Pixabay)

Die Lisa Kogelnik hat am 4.11.2017 beim standard einen Kommentar abgelassen, der einen vermuten läßt, daß sie bei Kopfschmerzen den Experten für Pfirsichkerne aufsucht. Es geht um den Rücktritt des Ex-Grünen Peter Pilz, der bei der letzten Wahl mit seiner Liste Pilz zunächst die Grünen im Nationalrat überflüssig gemacht hat, um als nächstes über eine „Sexismus-Affäre“ zu stolpern.

Von Max Erdinger

Die Standard-Lisa: „Die Zeit der alten, weißen Männer ist vorbei.

Wieso ist dann der van der Bellen noch da? Wie weiß und wie alt ist Donald Trump? Zählt Wladimir Putin zu den Jüngeren? Ok, Lisa, schwierige Fragen, ich weiß. Etwas Leichteres deshalb: Warum bekommen Männer keine Zellulitis? – Weil´s beschissen aussieht.

Die Standard-Lisa: „Sie ist vorbei. Die Zeit, in der Sätze wie „Was hilft das Höschen aus Paris, ist das Mädchen drunter mies“ als humorvoll galten und keine Konsequenzen hatten.

Weißt du, was noch vorbei ist, Lisa? Die Zeit, in der es mich noch interessiert hätte, ob irgendwelche Standard-Lisas die richtige Antwort auf die Frage kennen, wie man eine Frau nennt, die 90 Prozent ihres Verstandes verloren hat. Heute reicht mir, selbst zu wissen, daß es sich um die Witwe handelt.

Die Standard-Lisa: „Pilz hat angekündigt, sich an der Aufklärung beteiligen zu wollen. Und er zeigt sich einsichtig: Auch er sei ein alter, mächtiger Mann, der lernen müsse.

Hast du schon einmal etwas von maoistischen oder stalinistischen Schauprozessen gehört, Standard-Lisa? Da wurde auch immer viel Wert darauf gelegt, daß sich der Angeklagte selbst bezichtigt, Reue und Einsicht zeigt, ehe man ihn dann hingerichtet hat. Wenn sich der Pilz (englisch: Mushroom, Synonym für Eichel) allerdings – was mich bei einem Ex-Grünen gar nicht wundern würde – tatsächlich „einsichtig“ gezeigt haben sollte und eine solche stalinistische Selbstbezichtigung erfolgt ist, dann ok: Soll er bleiben, wo der Pfeffer wächst, dieser mumufizierte Verräter an seinen Geschlechtsgenossen.

Kennst du übrigens den? Stehen zwei Frauen ratlos vor dem Auto und bestaunen einen platten Reifen. Sagt die eine: „Ist der Reifen ganz platt?“ Darauf die andere: „Ne, nur unten.“ – Ja, komm´jetzt, Lisa: Ha-ha-ha. Na also, geht doch.

Die Standard-Lisa: „Nein heißt nein, und Machtpositionen dürfen nicht dazu benutzt werden, andere zu erniedrigen oder seine eigenen sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen. Jene Fälle, die jetzt bekannt sind, werden Frauen und Männer, die belästigt werden, dazu ermutigen, dagegen aufzutreten und sich zu wehren. Sie werden eine Atmosphäre schaffen, in denen Hände auf Brüsten, Schenkeln und Hintern sowie Altherrenwitze endlich zum Tabu werden und nicht das Ansprechen dieser Übergriffe.

Am besten gehst du heute noch zum Experten für Pfirsichkerne und wenn der nichts findet, konsultierst du einen für Trockendatteln. Du bist nämlich schwer krank am Pfirsichkern. So, wie alle Weiber, die sich angesichts der schweren Übergriffe illegal eingereister Migranten über einen Weinstein, einen Brüderle oder einen Pilz echauffieren. Übrigens: Wenn du keinen Pfirsichkern hättest, wäre dir vielleicht schon einmal aufgefallen, daß Frauen viel Geld dafür ausgeben, sich ihre Machtposition als die Begehrten und die Gewährenden zu erhalten, indem sie sich kleiden und schminken, um erst begehrlich zu wirken und dann die Bedingungen für das Gewähren zu diktieren. Wenn du diese Machtposition ebenfalls schleifen willst, dann kannst du dich mitsamt deinen humorlosen, kniefieseligen, verbiesterten und bigotten Links- und Ökoschwestern unter einer Burka verstecken.

Und noch was: Hätten weiße Männer nicht den Buchdruck, das Radio, den Fernseher, den Computer, das Telefon, das Shampoo, die Textilmaschine und das Waschmittel erfunden, dann müsste ich diese Erwiderung gar nicht schreiben, weil du dann nämlich in einem selbstgestrickten Kartoffelsack mit ungewaschenen Haaren einsam irgendwo in der Schlucht hocken würdest, um darüber zu lamentieren, daß dich keine Sau begehrlich findet.

Halt´in Zukunft lieber den Mund und versuche stattdessen, Anmut und Liebreiz zu verströmen, damit ich mich nicht dauernd über dich ärgern muß. Die Mittel dazu sind dir von alten, weißen Männern zur Verfügung gestellt worden. Nutze sie.

Noch einen? Warum erzählen uns Frauen dauernd von ihren Orgasmusproblemen? Weil sie glauben, daß uns das interessiert. Ha-ha-ha … – jetzt lach´ halt mal. Ging doch eben noch. Nicht? Also dann: Sitzen zwei Frauen vor einem Schachbrett. Sagt die eine: „Hast du die Regeln im Kopf?“ Darauf die andere: „Wieso? Habe ich Nasenbluten?“ Na gut, ich geb´s auf. Hopfen und Malz verloren.

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