Muslimisches Kindheitstrauma

Symbolfoto: Durch Creativa Images/Shutterstock
(Symbolfoto: Durch Creativa Images/Shutterstock)

Die Kindheit ist nicht nur geprägt durch das Elternhaus, den Kindergarten und die Schule, also durch Erziehung und soziales Umfeld. Die Kindheit wird auch durch Kinderbücher geprägt. In meiner Generation waren das die Märchen von Rotkäppchen und dem bösen Wolf, Winnetou, Pippi Langstrumpf, Donald Duck und dem Struwelpeter. Spätere Generationen mussten dann mit Harry Potter, Tintenherz, Bibi und Tina Vorlieb nehmen, während die heutige Generation der Zwerge mehr auf „Familie WhatsApp“ und „wildgewordene Emjoi-Bande“ abfährt.

Von Thomas Böhm

Egal, alle Kindergeschichten hatten, trotz teilweise grausamer Passagen eins gemein: Die Guten besiegen immer die Bösen.

Das gilt natürlich auch für die muslimischen Kinder. Hier einige Auszüge aus ihrem „Märchenbuch“, das den Kleinen ab dem 4. Lebensjahr in den entsprechenden Schulen vorgelesen wird:

Und kämpft auf Allahs Weg gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet nicht! Allah liebt nicht die Übertreter.

Und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben, denn Verfolgung ist schlimmer als Töten! Kämpft jedoch nicht gegen sie bei der geschützten Gebetsstätte, bis sie dort (zuerst) gegen euch kämpfen. Wenn sie aber (dort) gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.

Und kämpft gegen sie, bis es keine Verfolgung mehr gibt und die Religion (allein) Allahs ist. Wenn sie jedoch aufhören, dann darf es kein feindseliges Vorgehen geben außer gegen die Ungerechten.

 Und kämpft gegen sie, bis es keine Verfolgung mehr gibt und (bis) die Religion gänzlich Allahs ist. Wenn sie jedoch aufhören, so sieht Allah wohl, was sie tun.

Kämpft gegen sie! Allah wird sie durch eure Hände strafen, sie in Schande stürzen, euch zum Sieg über sie verhelfen und die Brüste von gläubigen Leuten heilen

Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen – von denjenigen, denen die Schrift gegeben wurde –, bis sie den Tribut aus der Hand entrichten und gefügig sind!

Ziemlich gruselig und gewalttätig, oder? Und wenn man weiß, dass man als muslimisches Kind so etwas nicht nur einmal eingetrichtert bekommt, sondern gleich mehrmals am Tag und das bis ins hohe Alter hinein, kann man sich gut vorstellen, dass da etwas hängen bleibt – also nicht nur die Kindheit, sondern das ganze Leben prägt.

Nun könnte man einwerfen, so ein muslimisches Kind bekommt nicht nur den Koran vor die Nase gesetzt. Stimmt, es gibt auch noch andere Bücher, die die Fantasie der gläubigen Mädchen und Buben beflügeln sollen. Auf der Seite „Muslim-Buch“ finden wir u.a. folgende Bücher:

Hörbuch Teil 1: As-Sira – Die Lebensgeschichte des letzten Propheten

Gutenachtgeschichten aus dem Quran

Sunna für Kinder

Mein Hadit-Malbuch

Lerne die Bittgebete mit Amin

Mekka und der Gesandte Allahs

Usw, usf.

Für die Eltern gibt es natürlich auch das passende Angebot:

Frühkindliche islamische Erziehung – Ein Ratgeber für die ersten fünf Lebensjahre

Nun wissen wir auch, dass diese islamischen „Märchen“ überall dort, wo sich der Islam zu Hause fühlt (also eigentlich überall auf der Welt) den muslimischen Nachwuchs prägt, zumindest mehr als Rapunzel, lass dein Haar herunter (geht unter der Burka auch gar nicht).

Was aber passiert, wenn man von klein auf mit so viel Gewalt konfrontiert wird? Wie soll ein unschuldiges Kind all diese „Kriegserklärungen“ verkraften können?

Islamisch halt. Das sieht man auch immer wieder, wenn man in die Zeitungen schaut und sich die aktuellen Meldungen zu diesem Thema durchliest.