Asylbewerber legen Hamburger Flughafen lahm

Foto: Durch Fasttailwind/shutterstock
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Wenn „Flüchtlinge“ eins gut können, dann ist es wohl flüchten. Das sagt uns ja schon der Begriff, der von Politik und Medien mittlerweile verwendet wird, wenn jemand von A nach B reist. Manchmal aber hat so eine „Flucht“ auch Nebenwirkungen.

Am Hamburger Flughafen ging in den gestrigen Abendstunden gar nichts mehr, nachdem zwei Asylbewerber es geschafft hatten, sich der Abschiebung zu entziehen und das Rollfeld unsicher machten.

Vier Maschinen, die eigentlich in Hamburg landen sollten, wurden nach Bremen umgeleitet, weitere acht nach Hannover, heißt es von den jeweils zuständigen Flugsicherungen.

Um 21.35 sei der Flugbetrieb in Hamburg wieder aufgenommen worden, so ein Sprecher der Bundespolizei.

Einer, der beiden aus Gewahrsam Geflohenen sei noch immer auf der Flucht, so die Polizei in der Nacht.

Erst Anfang des Monats hatte ein 17-jähriger Asylbewerber aus Marokko den Frankfurter Flughafen lahmgelegt. Er befand sich eine Stunde lang auf dem Rollfeld, bevor er gefasst wurde. Er stellte kurzerhand einen weiteren Asylantrag. Wie und wann der „Jugendliche“ nach Deutschland gekommen war, ist bisher völlig unklar. (MS)

 

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