Die politische korrekte Schweiz!

Foto: Pixabay
Symbolfoto: Pixabay

Kennt Ihr das? Ihr wälzt Euch im Schlaf hin und her. Ihr stöhnt unterdrückt auf. Ihr schmeißt Euch nach links und wieder zurück. Ihr habt einen Albtraum. Und obwohl Ihr irgendwo, tief in Eurem Innern, wisst, dass es nur ein Traum ist, der Euch fest in seiner Umklammerung hält, schafft Ihr es nicht, Euch selbst aufzuwecken. Und das, trotz dass jede Faser in Euch nach einem Ende des Albs schreit.

Von Holm Teichert

Genauso geht es mir, wenn ich die Nachrichten lese, die mich nichts Gutes ahnen lassen. Ich kämpfe an, versuche mich aus diesem Albtraum zu erwecken, scheine aber nur immer tiefer in die dunkle Welt hinab zu tauchen. Heute las ich bei meinem Lieblingsmedium, der Journalistenwatch, dass die Schweiz nun auch ihre masochistische Ader entdeckte und ab sofort ganz politisch korrekt, auf die Nennung der Nationalitäten von Straftätern verzichten will. Ja, die armen Bösewichter aber auch.

Erst messern sie jemanden zu Tode, vergewaltigen eine Frau oder treten jemanden vor den Kopf bis das Opfer tot ist, um dann in die weit geöffneten Arme einiger Sozialarbeiter zu fallen, die „Husch, husch, keine Angst mein Kleiner, niemand wird erfahren, aus welchem Land Du kommst.“ flüstern.

Opferschutz vor Täterschutz nun auch in der Schweiz. Scheint ein heißer Tipp in Polizeibehörden und Medienstuben zu sein. „Pssst, sag bloß keine Nationalität. Sonst biste eben Nazi!“ Und Nazi, pah, wer will schon Nazi sein. Ähmmm. Außer mir. Mir war es nämlich bisher immer egal, wie der Feind mich nannte. Wichtig war einzig, dass er mich ernst nahm. Aber kommt liebe Schweizer Bürger und Polizeimeldungsleser, vertraut auf Gott und auf meine Tipps.

Ich habe da nämlich einen grandiosen Ratschlag, wie Ihr ohne Weiteres rausfindet, wo der Hund begraben liegt. Quasi einen Suuuuupertipp, wie Ihr zumindest rausfinden könnt, ob die Straftäter muslimische Zuwanderer sind oder ob europäische Stammeseinwohner, also „Schonlängerhierlebende“!

Hier in Deutschland haben wir nämlich ganz schnell begriffen, dass man die ungefähre Herkunft der Straftäter durch das Lesen zwischen den Zeilen herausfindet. Merkt Euch einfach nur das: Sind Schweizer, Deutsche, Briten, Holländer oder Polen die Ganoven, werden sie auch exakt so im Artikel beschrieben. Nämlich als Schweizer, Deutsche, Briten, Holländer oder Polen. Sind die Straftäter aber aus Südländisch und vom Range eines merkelanischen Goldstückes, werden sie in unseren Zeitungen nur als „Männer“ geführt.

Also, egal, was die Polizei bekannt geben will. Die Wahrheit ist trotz alledem schnell heraus zu finden. So, liebe Schweizer. Viel Spaß bei der Zeitungslektüre. Und seid nicht traurig. Ein bisschen mehr Gehirnarbeit beim Lesen wird auch Euch nicht schaden. Ganz liebe Grüße aus dem Deutschland mit ganz vielen „Männern“ in den Polizeimeldungen.

Anzeige