Grünen-Irrsinn setzt Deutschlands Wohlstand aufs Spiel

(Bild: JouWatch)
Grünen-Irrsinn: Soll so unsere wirtschaftliche Zukunft aussehen? (Bild: JouWatch)

Das Bundeswirtschaftsministerium hat errechnet, dass Deutschland seine Ziele zur Errettung des Klimas meilenweit verfehlt. Es richtet deshalb warnende Worte an die Jamaika-Sondierer. Diese sollten, um den Wohlstand des Landes nicht zu gefährden und eine weitere De-Industrialisierung Deutschlands nicht zu provozieren, das Vorhaben stoppen.

Acht Seiten haben die Experten des Bundeswirtschaftsministeriums mit Argumentationshilfen für die Sondierungsgespräche vollgeschrieben, um eine kommende Regierung von dem Weiterverfolgen der nicht zu erreichenden, selbst gesetzten Klimaziele abzubringen.

Manisches Bestreben mit schwerwiegenden wirtschaftlichen Folgen

In dem betreffenden Arbeitspapier, das Welt-Online vorliegt, heißt es: „Gemäß der aktuellen Schätzung des Jahres 2016 konnte das Ausmaß an Treibhausgas-Emissionen seit dem Jahr 1990 – also in mehr als 25 Jahren – um ca. 28 Prozentpunkte reduziert werden.“ Für die verbleibenden 13 Jahre bis 2030 habe sich Deutschland das Ziel gesteckt, die Emissionen noch einmal um 27 Prozentpunkte zu senken. „Um dieses Ziel zu erreichen, müsste die Reduktionsleistung pro Jahr fast doppelt so groß ausfallen wie in den zurückliegenden 26 Jahren.“ Es handele sich um ein „extrem ambitioniertes – genauer – nicht realisierbares Ziel“.

Die Experten warnen geradezu vor einem schon manischen Bestreben zur Durchsetzen dieser Ziel, die Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit enorm gefährden und einer teilweisen De-Industrialisierung des Landes gleichkommen würden.

Gauland: Grünen-Irrsinn zur De-Industrialisierung Deutschlands stoppen

Der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland pflichtet dem bei:

„Die sogenannten Klimaziele sind nichts anderes als ein nationaler Alleingang zur Senkung der deutschen CO2-Emissionen um einen willkürlich bestimmten Wert. Um diesen zu erreichen, sind nach Angaben des BDI allein Mehrinvestitionen in Höhe von mindestens 1,5 Billionen Euro nötig. Bei einem deutschen Anteil von gerade einmal etwa zwei Prozent an den weltweiten CO2-Emissionen ist dieser Plan für das Erdklima völlig ohne Belang und daher reine Augenwischerei. Klimarelevanter Umweltschutz kann, wenn überhaupt, nur auf globaler Ebene erfolgen.

Man könnte die Situation mit einem einzigen Nichtrauchertisch in einem Raucher-Restaurant vergleichen. Der einzige Effekt dieser ideologiegetriebenen Politik der Grünen ist die Zerstörung des Wirtschafts- und Industriestandortes Deutschland, durch Vernichtung der Wettbewerbsfähigkeit. Deutschland hat schon heute die mit weitem Abstand höchsten Staatslasten auf Industriestrom. Fast die Hälfte des Strompreises besteht aus Steuern und Abgaben. Die Forderungen, insbesondere der Grünen, implizieren eine weitere massive Steigerung der Stromkosten für alle Verbraucher.

Der industrielle Sektor ist der Garant für den deutschen Wohlstand, ohne den es auch keine soziale Gerechtigkeit geben kann. Überhasteter Kohleausstieg, Verbot des Verbrennungsmotors und weitere unrealistische Vorhaben führen letztlich jedoch unweigerlich zur De-Industrialisierung Deutschlands. Damit wird die Zukunft unseres Landes ohne Not verspielt. Das dürfen wir nicht zulassen.“ (SB)

 

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