Berliner Polizei: Plagiats- und Betrugsvorwürfe, Geheimnisverrat

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HWR Berlin - Campus Schöneberg Haus B Hofseite (Bild: Marcusfor86Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported; siehe Link)

Berlin – Polizeistudenten mit Migrationshintergrund der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht sollen bei Klausuren und Hausarbeiten betrogen haben. Zudem soll eine Studentin mit arabischem Migrationshintergrund Fahndungsbilder einer arabischen Großfamilie abfotografiert und weitergeleitet haben.

Die Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) bildet unter anderem Polizisten für den gehobenen Dienst und Mitarbeiter für die öffentliche Verwaltung aus.

Polizeistudenten mit Migrationshintergrund sollen Doppelgänger zu Klausuren geschickt haben

Nun werden Vorwürfe laut, dass Studenten mit Migrationshintergrund, die dort für den höheren Dienst studieren, Doppelgänger zu wichtigen Rechtsklausuren geschickt haben, um besser abzuschneiden. Ebenfalls sollen Plagiate bei Hausarbeiten abgegeben worden sein. Drei Fälle dieser Plagiate von Dozenten seien gegenüber dem rbb bestätigt worden. Die Hochschule schließe Plagiate nicht aus, will Zahlen aber aus Datenschutzgründen nicht nennen, so der rbb und berichtete weiter:

„Wir haben uns sehr gewundert, dass bei der Präsentation der Arbeiten dann immer vom Blatt abgelesen wurde. Selbst konnten die Studenten keinen einzigen zusammenhängenden Satz dazu sprechen.“, erklärte eine Lehrkraft, die anonym bleiben will. Die Leitung der Hochschule soll bei der Polizeiführung schon im Sommer Unterstützung angefordert haben. Rund 20 Polizisten, die eigentlich im Funkwagen sitzen müssten, kontrollieren und beaufsichtigen demnach jetzt das Schreiben von Klausuren. An der HWR haben rund 40 Prozent der Studenten der Polizei einen Migrationshintergrund.

Studentin mit arabischem Migrationshintergrund soll Geheimnisverrat begangen haben

So auch eine 20-Jährige arabischstämmige Studentin, die sich aktuell mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert sieht. Sie soll Fahndungsbilder einer arabischen Großfamilie abfotografiert und weitergeleitet haben. Dies berichtet die B.Z. und führt aus, dass die HRW-Studentin des „Allgemeines Verwaltungsrecht“ während ihres Polizeipraktikums Ende Oktober offenbar Zugriff auf Dienstrechner der Behörde hatte. In einem unbeobachteten Moment soll sie Fahndungsbilder von Mitgliedern einer arabischen Großfamilie und so genannte Fernschreiben abfotografiert haben. Danach versendete sie die Aufnahmen per WhatsApp. Polizeibeamte bemerkten das Geschehen und verhafteten die junge Migrantin. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verrats von Dienstgeheimnissen. Un­mit­tel­bar nach Be­kannt­wer­den des Sach­ver­halts sei das Prak­ti­kum be­en­det worden. (SB)

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