Australien: Imam Tawhidi sagt „Grenzkontrollen sind weder rassistisch noch islamophob“

Bildschirmfoto Twitter Imam Tawhidi
Bildschirmfoto Imam Tawhidi

Der im Irak geborene Shi’ite und in Australien lebende Imam Mohammad Tawhidi (35) verkündete jetzt in einem Tweet auf Twitter, dass „ein Land, das respektiert werden möchte, es nicht zulässt, dass Respektlose die Grenzen überwinden. Eine starke Einwanderungspolitik wird als gesunder Menschenverstand bezeichnet, nicht als Rassismus oder Islamophobie.

Von Bianca Hoe

Tawhidi ist seit 2016 Präsident der islamischen Gesellschaft in Süd Australien und spricht fliessend Arabisch, Englisch und Persisch. Obwohl Mohammad Tawhidi Muslim ist, hat er bereits vorher schon auf sich aufmerksam gemacht, da er sich dagegen aussprach, unbegrenzt neue Moscheen in Australien zu erricheten, wo er gerne ein Limit sähe. Er sprach sich zudem dafür aus, dass Halal Fleisch die Kultur der Australier gefährde und vertritt die Ansicht, dass Palästina zu Israel gehört. Iman Tawhidi ist überzeugt, dass der Islam nur überleben kann, wenn er sich reformiert. Er befürwortet die Ausweisung islamistischer Attentäter aus Australien und tritt Muslimen gegenüber, die der Ansicht sind, dass häusliche Gewalt ebenso zum Islam gehöre wie das Töten von Ungläubigen. Tawhidi forderte auch die Schließung der islamischen Koranschulen in Australien, aus Sicherheitsgründen.

Seit diesen Kommentaren muss Tawhidi von der Polizei versteckt werden, aus Angst vor Vergeltung durch die muslimische Gemeinschaft, die ihm massiv gedroht hat.

Tawhidi kritisiert auch die Behandlung von Frauen im Islam und beklagt die Vielehe der muslimischen Männer in Australien, die mehr als eine Frau haben. Er fordert vehement, dass australische, weibliche Politiker keine Kopftücher tragen sollen, wenn sie auf Besuch in einem islamischen Land sind. Der fortschrittliche Imam plädiert auch, dass Frauen Imame werden können.

Tawhidi sagt, dass alle Akte des Terrorismus im Koran verurteilt werden und das ISIS eine Gruppe von Extremisten ist, die nicht den Islam vertreten. Nach den Anschlägen in London im Juni twitterte er, dass „der Terrorismus in England mit jeder Woche zunimmt. Extemisten in der Gesellschaft aufnehmen, heißt nicht Multikulti, es bedeutet Selbstmord.“

Bildschirmfoto Twitter Imam Tawhidi
Bildschirmfoto Twitter Imam Tawhidi

Im Juni 2017 beschuldigte er den „fundamentalistischen wahhabistischen Zweig des sunnitischen Islam für den Terroranschlag in London“ und beschrieb den „Zweig als Krebs der Religion, welcher Menschen in Monster verwandelt„.

Bildschirmfoto Twitter Imam Tawhidi
Bildschirmfoto Twitter Imam Tawhidi

Imam Tawhidi mag viele Muslime gegen sich haben, aber er hat auch Unterstützer weltweit, die ihn als „Martin Luther des Islam“ ansehen.

Um so größer ist die Aufmerksamkeit, die sein Twitterkonto auf sich zieht.

Die linken Medien in den USA interessiert es nicht, wenn Obama/Clinton Dschihadisten mit Waffen und Geld versorgt, aber sie regen sich auf, wenn Trump Fische füttert.

Laut Tawhidi ist Religion ist beste Möglichkeit für einen Staat, um Geld zu machen und bezieht sich damit auf den immer größer werdenden Verkauf von Halalfleisch in allen Ländern, wo die Anzahl der Muslime zunimmt.

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