US-Bloggerin Brittany Pettibone: „Europäische und amerikanische Patrioten sollten sich zusammenschließen!“

Seit September 2016 ist das Arcadi Magazin als Netzauftritt auf den Medienmarkt gekommen. Jetzt ist Arcadi erstmalig als Printausgabe in einer Auflage von 1000 Stück erhältlich.

Die Redaktion hat uns freundlicherweise ein Interview mit der US-amerikanischen  Bloggerin und Autorin Brittany Pettibone zur Verfügung gestellt. Pettibone wurde 2016 durch ihre Unterstützung für den damaligen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump bekannt. Sie veröffentlicht regelmäßig Videos auf YouTube zum Thema Feminismus, Tagespolitik und White Genocide.

Hallo Brittany, vielen Dank für die Möglichkeit dich zu interviewen. Du bist sehr vielbeschäftigt. Hast du das Bloggen bereits zum Beruf gemacht?

Momentan ist der politische Aktivismus mein Vollzeitberuf. Ich habe einen YouTube Kanal, auf dem ich Interviews und Kommentarvideos hochlade. Des Weiteren betreibe ich ein wenig unabhängigen Journalismus nebenbei, jedoch sehe ich mich nicht als Journalistin, eher als Aktivistin, wenn man sieht, dass ich in der Regel die Themen unterstütze, über die ich berichte, wie zum Beispiel die kürzlich fertiggestellte Defend Europe-Mission.

Hattest du ein Schlüsselerlebnis, als du aktiv werden wolltest?

Ich habe mich einen Monat vor der U.S. Präsidentschaftswahl entschieden, politisch aktiv zu werden. Das war im Oktober 2016, jedoch gab es kein einzelnes Ereignis, was mich motiviert hat. Es hat sich einiges in mir aufgestaut, schon seit Monaten. Ich wollte eine Schreib-Karriere verfolgen, jedoch habe ich realisiert, dass wenn Hillary Clinton Präsidentin wird, meine Karriere nutzlos werden würde. Sie hätte das Land Stück für Stück zerstört, weshalb ich rückblickend diese Entscheidung nicht bereuen kann. Den Krieg, den wir kämpfen, ist der wichtigste, denn er wird das Schicksal der westlichen Zivilisation entscheiden.
Schreiben kann also warten.

Was hat dich in deinem Leben politisch als auch unpolitisch am meisten geprägt?

 Mein katholischer Glaube stützt den Großteil meiner politischen Ziele.

Momentan identifiziere ich mich als ‚Konstitutionalist‘. Für mein Interesse an der Politik ist mein Vater verantwortlich, schon von klein auf hat er mit mir politische Themen diskutiert, manchmal stundenlang.
Das gab mir eine gefestigte politische Bildung, welche ohne ihn nicht existieren würde.
Ohne meinen Vater würde ich mich heute nicht in dem Maße politisch beteiligen, wie ich es gerade mache.

Sehr viele junge deutsche Patrioten haben aufgrund der Besatzungszeit und der letzten Kriegen tief sitzende Abneigung gegen Nordamerika und orientieren sich immer mehr gen Osten. Wie können wir eine Öffnung der Herzen für amerikanische und kanadische Kämpfer wieder verwurzeln? Was denkst Du, wären auch unsere Aufgaben?

Deutsche Patrioten – und europäische Patrioten allgemein – können es schaffen, näher an amerikanische und kanadische Patrioten zu rücken, wenn beide Seiten aufeinander zugehen und kooperieren. Als Beispiel: Lauren Southerns und mein Bericht über die „Defend Europe Mission“ haben es geschafft, die Ziele der „Generation Identity“ in den Fokus der amerikanischen und kanadischen Bevölkerung zu bringen.
Wir dürfen uns nicht gegenseitig ignorieren.
Viele unserer Probleme sind sich sehr ähnlich zu denen, die ihr Europäer gerade bekämpft.
Unsere Vorsitzenden müssen sich gegenseitig kennenlernen und vielleicht an einigen wichtigen Projekten zusammenarbeiten.
Dies wird zu einem Zusammenschluss führen, welcher unsere Bewegung stärker werden lässt.

Warum  interessieren sich so wenige Amerikaner für Europa?

Ich glaube, dass so wenige Amerikaner Interesse an den europäischen Problemen zeigen, liegt größtenteils an der „America First“, also Amerika zuerst, Mentalität. Nach dem Motto: Amerika ist das wichtigste und alles andere ist nur Ablenkung. Des Weiteren wurde mir von einigen Mitgliedern von „Generation Identity“ mitgeteilt, dass die europäische Politik mit all ihren Nuancen nicht von Amerikanern verstanden wird. Und eben weil sie diese nicht verstehen, haben sie kein Interesse daran. Vielleicht klärt sich die Mentalität der Leute auf, wenn wir etwas Aufklärung über eure Politik verbreiten.
Persönlich hoffe ich sehr darauf.
Ich glaube an ein Bündnis von Amerika und Europa, denn zusammen haben wir eine bessere Chance unsere Ziele zu erreichen.

Was ist in deine Augen das größte Problem oder die größte Gefahr unserer Zeit?

Ich glaube das größte Problem unserer Zeit ist die Tatsache, dass sich in unsere Zeit eine Abneigung gegen Gott aufgebaut hat. Die westliche Zivilisation wurde auf dem Rücken des Christentums aufgebaut. Mit dieser Ablehnung sehen wir diese nun zerbrechen.
Ein weiteres großes Problem ist die Zerstörung der Familie.
Starke Familienverbände werden immer seltener. Moralisch gefestigte Familien bringen eine moralisch gefestigte und geeinte Gesellschaft hervor.
Wenn wir keinen Weg finden, dieses Problem zu beheben, sehe ich keine Zukunft in der Rettung unserer westlichen Kulturen.

Wie können wir für junge Frauen attraktiver werden können?

Ich glaube nicht, dass es möglich ist, attraktiver für Mädchen allgemein zu werden, jedoch glaube ich daran, dass wir eine bestimmte Gruppe junger Frauen gewinnen können.
Die Gruppe Frauen, die wir für uns begeistern können, ist jene, die erkennt, dass wir uns in einem Krieg befinden und die eine aktive Rolle einnehmen wollen.
Manche mögen zögerlich wirken, trotz ihres Interesses, vermutlich weil sie die Selbstsicherheit nicht besitzen, die es dazu braucht, oder einfach weil ihnen ein Startpunkt fehlt.
Dies ist der Grund für meine kürzlich angefangene Interviewreihe mit zufälligen jungen Frauen, denen ich begegne. Ich hoffe dadurch eine Plattform für sie zu errichten.

Das schwerste ist, den ersten Schritt zu wagen. Dazu kommt noch, dass eine Menge Leute gewillt sind auf diesem Weg zu helfen. Du wirst niemals alleine kämpfen.
Eine weitere Sache die dazu beiträgt, ist die Tatsache, dass gerade die „Generation Identity“ Bewegung größtenteils aus jungen Leuten besteht.
Eine Gruppe von passionierten, lustigen und ambitionierten jungen Leuten hat für die meisten eine anziehende Wirkung.

Wichtig ist außerdem, und das gilt nicht nur für Frauen, ist eine gute Führung, die unsere Bewegung wiederspiegelt. Wenn unsere Vorsitzenden ehrlich, intelligent, charismatisch und motiviert sind, also ein allgemein ansprechendes Bild abgeben.

Im Wahlkampf warst du pro Trump. Stehst du immer noch zu ihm?

Mein Glaube an Präsident Trump hat sich definitiv nicht geändert.
Obwohl er einige Sachen bis jetzt nicht geschafft hat, die wir uns gewünscht hatten, ist es wichtig sich vor Augen zu halten, dass das Weiße Haus mit Politikern gefüllt ist, die ihn in jeder Hinsicht untergraben wollen.
Er gibt sein bestes. Ich werde warten bis er seine vier Jahre als Präsident geleistet hat, bevor ich mir ein finales Urteil mache über seine Leistung insgesamt.

Sollte er in deinen Augen nochmal antreten?

Momentan ja. Ich glaube, dass Präsident Trump nochmals kandidieren sollte. Diese Meinung wird sich nur ändern, wenn ein besserer Kandidat für die Wahlen im Jahr 2020 auftaucht, oder wenn er es nicht schafft, die wichtigsten Versprechen zu halten, die er seinen Wählern gemacht hat.

Du schreibst auch Bücher. Was machst du lieber? Bloggen oder Bücher schreiben?

Zu schreiben ist eine große Freude für mich. Ich werde es immer mehr lieben als alle anderen Karrieren. Leider hält mich meine derzeitige Rolle in der Politik vom Schreiben ab. Jedoch hoffe ich, mindestens ein weiteres Buch während des nächsten Jahres zu veröffentlichen.
Wo siehst du dich in 10 Jahren?

In zehn Jahren sehe ich mich verheiratet und mit einer Familie. Das ist mein ultimatives Ziel. Ich werde immer eine aktive Rolle in der Politik haben, jedoch werde ich nicht mehr so stark involviert sein, wenn ich Kinder habe. Meine Familie wird für mich an erster Stelle stehen. Dazu sei gesagt, dass dies der Grund für meinen Kampf um eine familiensichere Zukunft ist. Für meine Kinder.
Ich kämpfe mit der Hoffnung, dass wenn Menschen wie ich kämpfen, unsere Kinder es nicht müssen.

Vielen Dank!

Weitere Themen im aktuellen Heft:

+Defend Europe – wir ziehen Bilanz

+Mein Wahlkampf beim Front National

+Künstlerporträt Franz Reißner – Radical Esthétique

+Urlaubsbericht von Danzig bis Tallinn

+Warum jeder Mann zur Bundeswehr gehen sollte

+MMA von der Antike bis heute

+Inside Scientology

+ vieles mehr (Filmbesprechungen, Rezensionen und Artikel über die Liebe und das Leben)

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