Rand Paul krankenhausreif geprügelt: Angreifer war „Sozialist“

Foto: Rand Paul / Facebook

Der libertäre Senator Rand Paul wurde am Freitag vor seinem Haus in Rivergreen, Kentucky von einem Nachbarn angegriffen. Wie die Washington Post jetzt berichtet, war der Angreifer ein linksextremer Trump-Kritiker.

Von Collin McMahon

Pauls Verletzungen sind viel gravierender als anfangs gemeldet, so die Washington Post. Der ehemalige Präsidentschaftskandidat habe fünf gebrochene Rippen und eine Lungenprellung erlitten, als sein Nachbar Rene Boucher ihn wohl aus politischen Gründen attackiert hat.

Ein Kollege des Angreifers, Pfleger Jeff Jones, sagte der Anästhesist Boucher sei „in den Sozialen Netzen aktiv und äußerte sich negativ über republikanische Politiker“. Stadtratsmitglied Jim Bullington nannte Boucher einen „Sozialisten“, der geschieden sei und allein lebe. „Er ist politisch so ziemlich das Gegenteil von Rand Paul, in jeder Beziehung“, sagte Bullington. Die beiden Männer hätten sich oft „heftig gestritten“.

Rand Paul ist der Sohn von Ron Raul, Begründer der anarcho-libertären Tea Party Bewegung, die sich grundsätzlich gegen staatliche Einmischung in das Leben der Bürger stellt. Paul stimmte im Sommer gegen Donald Trumps Gesundheitsreform, weil sie ihm nicht weit genug ging. Paul war auch auf dem Basebasefeld in Alexandria, Virginia anwesend, als ein radikaler Trumphasser im Juni das Feuer auf republikanische Politiker eröffnete und vier Menschen teils schwer verletzte.

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