Tolerante AfD?

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Dieses Land wird sich verändern...(Foto: Collage)

AfD bietet Tolerierung einer CDU/CSU/FDP-Regierung an, wenn diese zur Migrationspolitik zurückkehrt, für die die CDU bis 2002 eintrat.

Von Peter Wörmer

Das stimmt NICHT, zumindest noch nicht. Aber: Sollte das nicht doch trotz allem geschehen? Bei der CSU und ihrem ,Drehhofer‘ hat es ja schon alle möglichen Töne gegeben. Mit einem solchen Schwenk würde sie jedenfalls ihre Chancen für die Bayernwahl im nächsten Jahr deutlich erhöhen. Die FDP hat sich rechtzeitig vor der Bundestagswahl – im Gegensatz zu vorher – der AfD angenähert. Man sollte sie vor erneutem Umfallen bewahren. Die Koalitionsverhandlungen sind ein Krampf, hauptsächlich auf der Basis der Gier nach Macht, Status und Pfründen sowie antideutschen Rassismus‘. Die Migrationspolitik ist entgegen aller Lügen drastisch antihumanitär:

Merkel & Co ruinieren das Land geradezu systematisch, Folge II

Die AfD will in vielfacher Beziehung eine andere Politik – leider mit allzu guter Begründung. Natürlich will sie nachdrücklich dabei bleiben und sich keineswegs verengen. Aber weit mehr noch als bei anderen Themen geht es bei der Migrationspolitik um einen dramatischen Wettlauf mit der Zeit: Jeden Tag strömen Tausende ins Land, im Jahr Hunderttausende, womöglich wiederum noch mehr.

Hunderttausend – das ist schon eine Großstadt. Der Familiennachzug kommt hinzu, zumal mit Grünen in der Regierung, und vervielfacht Anzahl und finanzielle Bürde.

Die anderen Themen der AfD-Programmatik sind auch wichtig und dringend. Wird dort weiterhin verantwortungslose Politik betrieben, werden wir immer schamloser ausgeplündert und geht es insoweit immer weiter bergab. Aber mit der selbstzerstörerischen verfassungswidrigen Politik des kollektiven Irrsinns, der Überflutung (Helmut Schmidt: Überschwemmung) mit Menschen uns fremder, ja feindlicher Kultur geht es mehr und mehr, mehr und mehr irreversibel um den Untergang dieses Landes und dieses Europa. Deshalb gebührt dem Stopp und der Umkehr dieser Politik höchste Priorität.

Mit einem solchen Angebot würde die AfD erneut bewusst machen, wie drastisch und wie brutal sich Merkel & Co von den traditionellen Werten der CDU entfernt und die Bürger irregeführt haben. Zugleich würden die Kräfte in CDU/CSU/FDP gestärkt, die in der Migrationspolitik einen Kurswechsel wollen, natürlich auch um sich Positionen zu sichern, nachdem der AfD-Wahlerfolg gezeigt hat: Wer die Zeichen der Zeit übersieht, den bestraft das Leben.

Zugleich wäre auch die SPD daran zu erinnern, was Helmut Schmidt, der einst mehr als doppelt so viele Wählerstimmen gewann wie 100%-Kandidat Schulz, zur Migration gesagt hat: „[…] Aus Deutschland ein Einwanderungsland zu machen, ist absurd. Es kann dazu kommen, dass wir überschwemmt werden.“ (Frankfurter Rundschau, 12.2.92) Und 2002: „Wir haben […] viel zu viele Ausländer hereingeholt.“ (Welt, 30.3.02) Einer Partei, der ideologische Verbohrtheit, Posten und Pfründen wichtiger sind als die Interessen der breiten Schichten des Volkes, erhält eben ihre verdiente Quittung.

Helmut Markwort, damals ,Focus’-Chefredakteur, schon 2009: „Wer sich bei uns über Probleme mit Ausländern äußert, wird fast reflexhaft als fremdenfeindlich und Nazi diffamiert. Diese Hetze löst kein Problem. Sie verschlimmert es nur.“ (Focus, 12.10.09, S.3) Die Probleme müssen endlich angegangen werden – bevor auch die Polizei nach Berliner Vorbild und damit der Rest an Innerer Sicherheit – fundamentalste Aufgabe eines Staates – der Multikulti-Verbohrtheit und antideutschem Rassismus zum Opfer gefallen ist.

 

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