Schwarzer Peter AfD

Wer hat denn nun den Schwarzen Peter. Wer hat die AfD groß gemacht. Maybritt Illner jedenfalls nicht. War sie doch stets bemüht

Von Volker Kleinophorst

Die Posse „Wer hat die böse AfD groß gemacht“, nimmt kein Ende. Journalistendarstellerin Maybritt Illner wehrt sich jetzt im Journalisten (dessen Webseite schon den ganzen Morgen nicht erreichbar ist, weswegen ich hier die FB-Seite verlinkt habe. Profis halt.), Titelthema „Haben wir die AfD groß gemacht“, gegen die schlimmen Vorwürfe, es wären die Talk-Shows gewesen, also sie und ihre Spießgesellen Plaßberg, Will und die Maischbergerin. Die Welt kocht es noch mal auf.

Was habe man nicht alles getan, erklärt Illner: „Von Januar 2016 bis zur Bundestagswahl waren von 400 Gästen unserer Sendung, elf von der AfD. Das sind weniger als drei Prozent.“ Das war doch nun wirklich brav. Wenn man wie ja schon bei den Landtagswahlen abzusehen war, von ca. 10% Wählerpotential ausgehen konnte, dann hätte man ja wohl eher 40 einladen müssen.

Investigativ Journalistin Illner weiter: „Die AfD und ihre Vertreter mussten ab 2016, in Zeiten von Pegida, Köln, zweistelligen Wahlergebnissen im März und brennenden Flüchtlingsheimen kritisch befragt werden. Ignorieren war keine Alternative. Aber zwischen ‚ignorieren‘ und ‚hofieren‘ liegen ein paar journalistische Möglichkeiten.“

Diffamieren?

Illner bleibt doch schon in diesem Satz wieder genau an ihren Möglichkeiten hängen, sonst hätte sie doch wohl registriert, dass bis auf wenige Ausnahmen die Flüchtlingsheime brennen, weil die Anwohner sie angezündet haben.

Wer die AfD groß gemacht hat, ist wirklich nicht schwer zu durchschauen. Weder Trump, noch Putin, nicht Illner oder Plaßberg.

Groß gemacht hat die AfD allein das alternativlose Parteienkartells und deren deutschfeindliche Politik. Hilfreich sicher auch die Art und Weise wie solche Spezialjournalisten wie Illner und in ihren Talks als Volksgerichtshof gegen die AfD präsentieren.

Also Maybritt: Alles richtig gemacht. Undank ist der Welten Lohn.

Aus den Kommentaren in der Welt kommt auch nichts Aufbauendes:

„Auf Deutsch: die AfD wurde von den Staatsmedien also nicht nur absichtlich extrem unterrepräsentiert gegenüber den Kartellparteien, sondern in den Sendungen ohnehin tribunalartig behandelt und ausnahmslos verächtlich gemacht. Kurz: die Staatsmedien sind verbrannt. Die AfD-Forderung nach Abschaffung der Zwangsgebührenmedien ist absolut gerechtfertigt.“

Und die Umfrage in der Welt auch nicht so Anti-AfD, wie man es gerne hätte:

 

Zu Illner noch eine kleine Anekdote: So um 2005 hatte ich mal eine Ost-Journalistin zu Gast. Aus irgendeinem Grund lief Illner im Hintergrund. Sie bat mich abzuschalten.

„Wenn ich die alte Stasitante schon sehe.“

„Woher weißt du denn, dass sie eine Stasitante ist?“

„Na, im roten Kloster konnten ja nur die ganz Linientreuen studieren. Außerdem hatten die zu Hause Telefon. Jeder Ossi weiß, dass man ohne die entsprechenden Verbindungen kein Telefon bekam.“

„Hast du mir nicht mal erzählt, ihr hattet auch Telefon?“

Wenn ich mir so angucke, wer hier mit Merkel, Kahane und Illner so zu Amt und Würden gekommen ist, wäre eine Ent-Stasifizierung 1990 wohl nicht so doof gewesen.

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