Helfen Sie mit, Journaille zu erlegen

Journaille gegen Mensch (Foto: Pixabay)

Die Medienkritik kann es nicht lassen. Darauf zu verweisen, warum Tucholsky und so viele andere Deutschland in den 30er Jahren verlassen haben. Ihre Stimmen wurden vielleicht gehört aber letztendlich verhallten sie. Verhallen, verschwinden, sich auflösen. Das ist das, was vom derzeitigen System gewünscht ist. Kein Widerspruch, nur tumbes Konsumieren der Propaganda. Bequem auf dem Sofa oder im Sessel sitzen. Sich echauffieren, aber nichts tun. Grund genug also, weiter der Medienkritik zu frönen. Mit Poesie ist ein Krieg leider nicht zu gewinnen.

von Roi Henry

Heute müssen keine jüdischen Fensterscheiben eingeschlagen werden. Heute wird es anders erledigt. Jeden Tag am Kiosk, jeden Tag in den Nachrichten. Man gafft einfach.

Wie die Propagandablätter auch heißen, das ist egal. Sie sind überall und sie werden noch von zu vielen gelesen. Man weiß gar nicht, wo anfangen.
Der Ton, mit dem geschrieben werden muß, um überhaupt eine Anteilnahme am Text zu erreichen, muß typisch Deutsch sein. Untertänig, demütig, schleimend. Das liegt nun nicht jedem. Wenn das nicht klar ist, dann ist gar nichts klar. In Zeiten von Diktatur, Einzelzellen, Denunziation, Facebook-Sperren und Propaganda kann gar nicht widersprochen werden. Amen. Und weiter so. Schaffen, raffen, schleichen und ausweichen. Deutsch. Das war mal.

Nun, von wegen. Bei JouWatch gibt es das nicht. Klare Kante, klare Sprache.

Derweil wird durch die Journaille weiter verbreitet, daß der Mensch Schuld am Klimawandel hätte. Das Jamaika von Gott gegeben und der Islam Frieden sei. So einen Schwachsinn gilt es, täglich zu verdauen. Nicht hier, nicht bei Jouwatch. Nur einmal zur Klärung der Frage, was Medienkritik bevorsteht. Eine Herde aussterbender Mammuts muß bewältigt werden. Helfen Sie mit, alleine ist es nicht zu schaffen.

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