Uni-Terror: Keine Meinungsfreiheit, keine Steuermittel?

Die Polizei schützt die Identitären an der LMU München vor der Antifa / Foto: Privat

„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern … Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.“ -Art. 5 Grundgesetz

Die politische Korrektheit hat die Universitäten fest im Griff. Die Universität Frankfurt hat diese Woche den Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt nach Druck von linken Aktivisten ausgeladen. Während konservative Studenten und Verbindungsmitglieder sich vor Gewalt und Terror fürchten müssen (JouWatch berichtete), dürfen Linksextreme an der Uni Hamburg für die Gewaltorgie beim G20 Gipfel proben und in Halle die Angriffe auf das „Ein-Prozent-Haus“ vorbereiten.

Die Gedankenkontrolle beginnt jedoch schon im Kleinen: Wer sich an der modernen Hochschule dem Gendersprech-Wahnsinn verweigert, wird keinen Abschluss mehr bekommen. Eine politische Ideologie wird auferzwungen, die Freiheit der Wissenschaft und Forschung zur Disposition gestellt.

In den USA wurde an der Uni Berkeley Milo Yiannopoulos’ Meinungsfreiheitswoche von der Universitätsleitung unterbunden, Uni-Auftritte von Konservativen wie Tommy Robinson oder Ben Shapiro wurden gewaltsam verhindert. Als der Politikwissenschaftler Bruce Gilley von der Uni Portland einen Aufsatz veröffentlichte, in dem er durchaus fundiert argumentierte, der Kolonialismus sei im Endeffekt auch etwas Positives gewesen, musste das Third World Quarterly den Aufsatz aufgrund von Gewaltandrohungen zurückziehen.

In Göttingen werden schon mal Burschenschafter hinterrücks mit dem Baseballschläger und Teleskopschlagstock angegriffen. Im April 2016 wurde ein Geräteschuppen der Verbindung „Corps Hannovera“ in Brand gesetzt. Der Verfassungsschutz Niedersachsen sprach von einem „autonomen Zentrum“ mit einem „harten Kern von 250 gewaltbereiten Szeneanhängern.“ In Kiel wurden 2016 Studenten von der Antifa geoutet und aus dem Studierendenparlament gedrängt, weil sie einer Verbindung angehörten oder der Jungen Alternativen (JA) nahestanden.

Der Vorsitzende der Campus Alternative München Christian Schumacher wurde bei einer Diskussion um die Zulassung der Gruppe 2016 von etwa 30 Leuten beschimpft und körperlich angegriffen. Bei der Auseinandersetzung am 15.6. wurde eine Gruppe von Aktivisten der Identitären Bewegung von Antifa bis zur U-Bahn verfolgt, wo die Polizei die Gruppen trennen konnte.

JA- oder Identitäre Aktivisten, die an der Uni erkannt werden, werden drangsaliert und terrorisiert, auch wenn sie sich friedlich und unauffällig verhalten. „Wir waren am 26.10.2016 auf einer Veranstaltung zum Thema ‚Frauenbild der neuen Rechten’, weil es uns interessiert hat“, sagt ein Aktivist im Gespräch mit JouWatch. „Wir wollten nur zuhören, doch dann hat uns jemand erkannt. Dann haben sich alle aufgeregt und uns gebeten, zu gehen. Das wollten wir aber nicht. Also hat man eine Abstimmung abgehalten, und beschlossen, dass wir gehen müssen. Sie haben den Hausmeister geholt, um vom Hausrecht Gebrauch zu machen. Der hat dann die Polizei geholt. ‚Die haben Ärger gemacht’, hieß es, was aber nicht stimmte. Dann sind wir freiwillig gegangen.“

Ein Vorschlag, der seit den ersten Berkeley-Unruhen in USA kursiert, könnte auch in Deutschland wieder für Meinungsfreiheit an den Unis sorgen. Das Wall Street Journal hat diese Woche vorgeschlagen, all jenen Unis die staatlichen Mittel zu streichen, die die Meinungsfreiheit unterbinden lassen.

Laut Statistischem Bundesamt bekommen die deutschen Hochschulen im Jahr 40 Milliarden Euro vom Steuerzahler. Um zu wissen, wem dieses immense Budget – mehr als der gesamte deutsche Verteidigungshaushalt – in erster Linie zugute kommt, braucht man keinen Doktortitel: Etwa 90% der Sozialwissenschaftler identifizieren sich z.B. als links der Mitte, nur etwa 2,5% als konservativ oder rechts der Mitte. 60% aller Akademiker sind mittlerweile Frauen. Hier könnten ruhig die vielen sonst überflüssigen Gleichstellungsbeauftragte mal tätig werden und eine verbindliche Quote für konservative Männer an den Unis einführen, finden wir.

 

 

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