Prof.Dr. Jörg Meuthen: „Es droht eine Chaosregierung!“

Foto: JouWatch
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Liebe Leser, vorgestern – immerhin Allerheiligen – geschah in Berlin ein politisches Wunder. Es gab nämlich ein Thema, bei dem die selbsternannten Jamaikaner nicht sofort in wüste Streitereien verfielen: Man war sich einig, strukturschwache Regionen zu unterstützen, um die Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land nicht zu weit auseinanderdriften zu lassen.

Von Prof. Dr. Jörg Meuthen

Na, dann steht einer gemeinsamen Koalition aus CDU, CSU, FDP und Grünen jetzt ja kaum mehr etwas im Wege. Außer vielleicht die Themen Asyl, innere Sicherheit, Integration, Euro, Finanzen, Familien, Rente, Verkehr, Klima, Energie, Landwirtschaft – um nur die wichtigsten Konfliktbereiche zu nennen.

Und das waren „nur“ die fachlichen Dinge, bei denen es derzeit ordentlich knallt. Hinzu kommen schwerwiegende atmosphärische Störungen zwischen einzelnen Protagonisten, allen voran zwischen CSU und Grünen.

Ginge es nicht um unser Land und seine Zukunft, könnte man diesem zunehmend chaotischen Treiben interessiert aus der Ferne zuschauen.

Es geht aber um unser Land und seine Zukunft, und deshalb sind allergrößte Bedenken angebracht nicht nur hinsichtlich des Kurses, sondern auch in Bezug auf die Handlungsfähigkeit einer künftigen Regierung: Wenn es bereits bei ersten „Sondierungsgesprächen“ derart hakt, wie sollen dann erst Koalitionsverhandlungen ablaufen?

Und wie soll eine Regierung, die aus solchen Koalitionsverhandlungen hervorgeht, in schwierigen Situationen, die nach schnellem und entschlossenem Handeln rufen, ihrer Verantwortung für unsere Heimat gerecht werden?

Das hat sich die schon lange mit den Grünen liebäugelnde Kanzlerdarstellerin mit Sicherheit ganz anders vorgestellt. Sie glaubte, der von ihr entkernten CDU problemlos einen noch stärker linksgrün orientierten Kurs verordnen zu können – doch sie hat die Rechnung ohne unsere Bürgerpartei gemacht.

Es scheint nämlich immer wieder durch, dass es die heilsame Wirkung unserer starken AfD-Opposition ist, die vor allem bei der CSU, zuweilen aber auch bei der FDP eine gewisse Hemmung erkennen lässt, sämtliche grünen Unsinnigkeiten schon jetzt kritiklos abzunicken.

Wie sagte beispielsweise Herr Lindner im Gespräch mit der Bild-Zeitung in Bezug auf die Position der Grünen bei der Flüchtlingspolitik? Diese sei „ein Konjunkturprogramm für die AfD“.

Herrn Lindner und allen anderen Jamaikanern sei gesagt: Wenn sie denn kommt, wird diese ganze Koalition ein Konjunkturprogramm für unsere Bürgerpartei.

Sie wird nämlich am Ende eben doch zu erheblichen Teilen den Forderungen der kleinsten Fraktion – also den wohlstands-, sicherheits- und kulturgefährdenden Vorstellungen der Grünen – nachgeben und damit katastrophale Ergebnisse für unser Land produzieren.

Und sollte sie dies wider Erwarten nicht tun, werden die Grünen zur erhofften Weltenrettung immer wieder mit dem Ausstieg aus der Regierung drohen, wenn ihre Forderungen nicht doch erfüllt werden.

Deutschland stehen also schwarzgelbgrüne Chaos-Zeiten ins Haus. Jamaika? Jamaichaos!

Zeit für stabile bürgerliche Politik. Zeit für die #AfD.

https://www.welt.de/…/Das-Thema-Landwirtschaft-bringt-CSU-u…

https://www.welt.de/…/Gravierende-Unterschiede-in-der-Asyl-…

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