Neulich im Landtag: Linke verweigert demokratische Debatte

Foto Durch Lightspring/Shutterstock)
In den Fängen der Linken (Foto Durch Lightspring/Shutterstock)

Immer wieder tönt es auf Seiten der Linken von der CDU über die SPD und die Grünen bis hin zu der Partei, die schon so heißt wie sie tickt, sinngemäß aus vielen Mündern: „Es nützt nichts, die AfD zu verteufeln.“

Von Max Erdinger

„Man stärkt die Rechtspopulisten nur, wenn man sie verteufelt. Wir müssen sie inhaltlich stellen und wir werden sie inhaltlich stellen“, heißt es dann üblicherweise gleich im nächsten Satz. Das klingt gut, irgendwie nach Demokratie, Argumentationsfreude und Voltaire.

Hier ein schönes Beispiel dafür, wie Linke die AfD stellen wollen. In den sozialen Netzwerken ist ein Video aus dem Thüringer Landtag aufgetaucht, in dem eine MitgliedIn der Linken vom Rednerpult aus verkündet – Obacht, O-Ton: „Ich will keine Illusion Ihnen vorgaukeln, die konstruktive Debatte, sowohl im Gleichstellungsausschuss, als auch im Sozialausschuss, der werden wir uns natürlich verweigern.

Trotz größter Sympathie für die Vorzüge einer zivilisierten und gewaltfreien Umgebung, vermag ich doch nicht zu verneinen, daß die Entwicklung hin zu einer solchen einen Charaktertyp begünstigt hat, der sich seine Unverschämtheiten deswegen erlaubt, weil es gewaltfrei und zivilisiert zugeht.

Linke: Man soll die AfD nicht verteufeln. Inhaltlich muß man sie stellen. Wenn man sie aber nicht stellen kann, dann nicht. Dann kann man sie auch verteufeln. Man ist Linker. Selbst läßt man sich da nicht mehr inhaltlich stellen, wenn man erst einmal an der Regierung ist. Stellen oder gestellt werden. Keine Frage: Die Linken suchen sich das ganz alleine aus. Wie schon immer.

Wandere aus, solange es noch geht!
Finca Bayano in Panama.

.