Medienkritik – die Faust an des Gegners Nase

Die Faust-Gerade und Haken (Foto: Pixabay)

Bei Bloggern hapert es mitunter bei Medienkritik. Als Rubrik ist dieses Thema naturgemäß ganz schwach. Es muß von Herzen kommen. Gleichsam als Antwort auf den täglichen Brechreiz, den Journaille verursacht, wenn man es wieder einmal nicht verstanden hat, an ihr vorbeizukommen. Also Medienkritik.

von Roi Henry

Medienkritik. Man stelle sich einfach ein dickdumm verwöhntes Kind vor, das ein Ü-Ei bekommt und das Spielzeug darinnen mit offenem Mund töricht anstarrt, weil es mit ihm nichts anfangen kann, sich daraufhin schreiend auf den Boden wirft und seine verlegen schielende Mutter wie eine Frau aussehen läßt, die nichts anderes verdient hat. Ein schrilles Szenario. Wie die tägliche Journaille.

Schlagen Sie zum Beispiel die FAZ auf. Was sehen Sie? Häßliche Männer und bizarre Überschriften. Im Prinzip weiß man gar nicht, was für Leute so ein Erzeugnis, um nicht Produkt zu sagen, kaufen. Also wirklich „richtiges Geld“ dafür ausgeben. Jedem Bettler wäre damit besser gedient.

Zum Beispiel schreiben die, daß Gabriel in einem Interview mit der SPD abrechne. Und damit auch mit seinem Nachfolger Martin Schulz. Dabei täte der Dicke so, als habe er mit der Misere der SPD nur wenig zu tun. Dann wird gefragt, wie klimafreundlich ein Elektroauto tatsächlich sei. Sich wahrscheinlich dem Druck der Straße beugend, gäbe ein Klimaforscher zu, daß Diesel besser sei als E-Auto. Donald Trump mache sich über die amerikanische Justiz lustig und fordere die Todesstrafe für den Attentäter von New York. Gekrönt wird der Mist mit der ganz wichtigen Information (sic!), Bin Laden schaute Pornos und Häkelvideos.

Diese wenigen Eindrücke genügen doch jeden Tag, um die Frage, ob Fischblatt-Journalisten auch ein ZNS haben, klipp und klar mit Nein zu beantworten. Danach Mund auspülen, Hände waschen und für einen schönen Ausgleich sorgen. Zum Beispiel bei JouWatch gucken, was es wirklich Neues gibt.

Medienkritik muß zum völligen Boykott von stupider Journaille und deren Ende führen. Sonst wird kein Schuh daraus. Die Freien oder die sogenannten Alternativen haben doch schon längst das Ruder übernommen. Was Nachrichten angeht, auch via Twitter, FB und VK. Was fundierte Informationen angeht, ebenso. Es besteht demnach nicht der geringste Grund, ein durch und durch verkommenes Mediensystem zu stützen, indem man es konsumiert, anklickt oder es gar verbreitet.

Das politisch und moralisch verlotterte Establishment bezieht seine letzte Kraft aus seinem noch knirschend mahlenden Propagandaapparat. Es bedarf nun eines letzten Fingerschnipsens, um es krachen gehen zu lassen.

Auch, wenn einzelne Beiträge sachlich nicht zu kritisieren sind, so dienen sie doch der Ablenkung und der Zerstreuung des Deutschen Volkes. Genau wie die täglich zersetzenden Talk- und Unterhaltungsshows im Fernsehen. Ist es das, was der Zuschauer wünscht oder läßt er sich wie bislang einfach mit Schrott abspeisen?

Alle Blogs müßten ins Ausland gehen und ihre Wirtschaftskraft der Diktatur versagen. Der ganze Widerstand gegen dieses unhaltbare politische System mit Islamisierung, Zensur und Unanständigkeit sollte gebündelt werden. Es sollte keine Nachrichten mehr auf BILD-Zeitungsniveau geben. Kein Verzetteln mehr, sondern die geballte Faust an der Nase.

Hat es dennoch einen Sinn, einzelne Beiträge der Journaille zu zerpflücken? Ja, auch wenn dies schon die eigenen Leser mit ihren Kommentaren machen, wie ein Blick auf DIE ZEIT, SPON oder FAZ zeigt.

Also, Medienkritik dient nicht der Unterhaltung sondern soll einen Umschwung zum Besseren bewirken. Das können aber halbherzige Kritiken eben nicht. Die Weigerung vieler, Schrott zu kaufen, jedoch schon.

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