Und wieder und wieder: It’s the Islam, stupid! And the Muslims!

Wie grenzdebil muß man sein, um bei dem mutmaßlich islamisch motivierten Terroranschlag in New York von einem „Vorfall“ zu sprechen, so geschehen auf der Internetseite der Tagesschau! (Ob das auch für die Fernsehberichterstattung gilt, kann ich nicht beurteilen, weil ich mir die schon seit Längerem erspare.)

Von Klaus Barnstedt

Auch wenn der Täter („ein Usbeke“) nicht wie seine fanatisierten Glaubenskrieger aus einem moslemisch geprägten Land Afrikas oder des Nahen Ostens stammt, ein Klick auf Wikipedia zu Usbekistan könnte für manche erhellend wirken. Etwa 90% der Einwohner der ehemaligen Sowjetrepublik sind sunnitische Moslems.

Weltfremdheit, nein danke!

Zufällig kenne ich einen aus Usbekistan stammenden Eingebürgerten mit deutschen Wurzeln. Er entstammt einer Familie jener Wolgadeutschen, die Anfang der 40er Jahre von Stalin in die Nähe von Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans, umgesiedelt wurden. Treffender wäre die Formulierung „ausgesetzt wurden“, denn pro Familie durfte nur ein einziges Bündel an Hab und Gut mitgenommen werden.

Für viele bedeutete dies das Todesurteil, denn es ging auf freiem Feld ohne Dach über dem Kopf um das nackte Überleben.

Der Bekannte lebt seit über zwanzig Jahren in Deutschland, hat Familie und einen angesehenen Beruf im Gesundheitswesen. Von sich selbst spricht er mit größter Selbstverständlichkeit als von einem Deutschen. Als ehemaliger Angehöriger einer christlichen Minderheit seines Herkunftslandes ist für ihn das, was in Deutschland seit Jahren als „Flüchtlingspolitik“ gehandhabt wird, schlichtweg nicht nachvollziehbar.

In einem Gespräch Anfang September über die bevorstehende Bundestagswahl schüttelte er den Kopf über den unkontrollierten Massenzustrom von – zumeist jungen, männlichen – Personen aus moslemisch geprägten Ländern. Er hätte die ersten zwanzig Jahre seines Lebens unter Menschen dieses Schlages verbringen müssen. Er wisse genau, was das für Leute seien. Die Naivität der in Deutschland Verantwortlichen sowie die aller Gutgläubigen und Wohlmeinenden sei unfaßbar.

Den Bekannten mit der Vorstellung zu konfrontieren, dass auf Seiten einflußreicher Kreise die ganze „Flüchtlingspolitik“ allem Anschein nach Methode hat, würde ihn wahrscheinlich völlig verzweifeln lassen.

Tickende Zeitbomben verschiedenen Grades

Zum wiederholten Mal (und wie oft noch eigentlich in der Zukunft?) stellt sich heraus, welches Risikopotential es für westlich orientierte Länder bedeutet, leichtfertig Menschen moslemischen Glaubens aufzunehmen, geschweige denn, massenweise unkontrolliert ins Land zu lassen. Die beständige Gefahr, ausgehend von fundamentalistischen Korangläubigen beziehungsweise fanatisierten IS-Anhängern, die sich in anhaltender Terrorbereitschaft befinden, ist das Eine. Das Andere ist eine sich schleichend aufbauende, unkalkulierbare Bedrohung durch vorgeblich friedliebende, bestens integrierte moslemische Mitbürger. Die Frage nämlich, ob in nicht allzu ferner Zukunft eine kritische Masse an Korangläubigen erreicht ist, die religiös irregeleitet der Überzeugung sind, es sei nun an der Zeit, ihr Gastland nach Allahs und Mohammeds Vorgaben mit allen erdenklichen Mitteln in einen Gottesstaat umwandeln zu müssen.

Bestens integrierte verbale Vorkämpfer des Dschihad

Der Spiegel-Qualitätsjournalist Hasnain Kazim, gebürtig in Oldenburg, aber indisch-pakistanischer Herkunft, ließ sich vor einem Jahr mit folgender Drohung vernehmen: «Gewöhn dich dran: Wir sind hier, werden immer mehr und beanspruchen Deutschland für uns. Ob du willst oder nicht.«

Wer immer mit „wir“ gemeint ist, irgendwie klingen diese Worte nach moslemisch geprägter Grundüberzeugung und kritikresistenter Selbstherrlichkeit. Zumal dieselbe autoritäre Diktion kürzlich auch vom Sultan Erdogan an den Tag gelegt wurde.

Bei ihm hieß es im Vorfeld einer heftig kritisierten Gesetzesvorlage im Kommandoton: „Ob ihr es nun mögt oder nicht, dieses Gesetz wird durchs Parlament kommen.“

(Inzwischen hat die betreffende Gesetzesvorlage die parlamentarische Hürde genommen. In der Türkei dürfen künftig auch Muftis, also islamische Rechtsgelehrte, rechtsgültige Ehen schließen. Kritiker fürchten eine Zunahme von Verheiratungen minderjähriger Mädchen.)

Nicht zu vergessen der Doppelpassinhaber und Welt-Qualitätsjournalist Deniz Yücel, der sich vor seiner Inhaftierung in der Türkei lauthals über den baldigen Untergang Deutschlands freute: „Super, Deutschland schafft sich ab!“ In seinem Begeisterungstaumel feierte er die vermehrungsfreudigen „Einwanderer“, die einen „Beitrag zum Deutschensterben“ leisteten, sogar einen „noch steigerungsfähigen“. Das baldige Verschwinden der Deutschen sei „Völkersterben von seiner schönsten Seite.“

Wie beglückt jemand mit einem derartigen Hass auf Deutschland seinen Gefängnisaufenthalt in der Türkei empfindet, läßt sich nur schwer nachvollziehen.

Wie soll man den Geisteszustand und Gefühlshaushalt einer Person einschätzen, die einem gesundheitlich angeschlagenen, integren SPD-Mitglied und erfolgreichen Autor (Thilo Sarrazin) wünscht, der „nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten“?

Gewaltspirale mit Gewöhnungseffekt und ungewisser Zukunft

Wie auch immer, die oben erwähnten deutschfeindlichen Äußerungen aus Journalistenmund und –feder setzten die Hemmschwelle für zerstörerische, islamisch motivierte Aktivitäten herab. Wenn auch nicht unmittelbar für terroristische Anschläge, ganz bestimmt aber für einschlägige Unterwerfungsforderungen und Übernahmephantasien. Parallel zu Terrorattacken in immer kürzeren Abständen hat sich längst auf breiter Basis eine artverwandte gesellschaftliche Fehlentwicklung manifestiert. Ihr untrügliches Kennzeichen ist die (als friedvoll propagierte) politisch-religiös betriebene islamische Einflußnahme, die zwangsläufig mit einer sich verschärfenden Gewaltspirale einhergehen muß. Vorwiegend die von unmittelbarem Interesse geleiteten Religionsakteure, aber auch die willfährigen Befürworter der angesprochenen Entwicklung spekulieren dabei auf einen Gewöhnungseffekt.

Allein das mehrheitlich hingenommene Ausmaß an Schmähungen und Verachtung der spezifisch westlichen bzw. deutschen Kultur und Lebensweise ist mehr als bedenklich.

Es markiert eine Eskalationsstufe, die kaum noch auf friedliche Weise revidierbar ist. Konsequente restriktive Maßnahmen gar, die eine politische Einflußnahme des Islam gesetzlich verbieten, verbunden mit umfangreichen Ausweisungen und Rückführungen, sind ohne das Risiko größter gewalttätiger Unruhen kaum vorstellbar.

Quo vadis, Deutschland?

Quellen:

Tagesschau („Vorfall“): https://www.tagesschau.de/ausland/manhattan-115.html

Hasnain Kazim: http://juedischerundschau.de/wir-werden-immer-mehr-und-beanspruchen-deutschland-fuer-uns-135910512/

Erdogan: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/in-der-tuerkei-duerfen-nun-auch-muftis-ehen-schliessen-15254537.html

Deniz Yücel: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/inhaftierter-welt-journalist-yuecel-freude-ueber-deutschensterben-und-sarrazin-naechsten-schlaganfall-gewuenscht-a2060022.html

 

 

 

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