Österreich: „Mit Linken leben“- Buchautorin darf nicht mehr als Köchin arbeiten

Waldorfschule Wien West By Thomas Ledl (Own work) [CC BY-SA 3.0 at (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/at/deed.en) or CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
Waldorfschule Wien West By Thomas Ledl (Own work) [CC BY-SA 3.0 at (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/at/deed.en) or CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Wien – Wie jetzt bekannt wurde, verlor die hochgelobte Autorin und promovierte Philosophin Caroline Sommerfeld, die gemeinsam mit Martin Lichtmesz ihr Buch „Mit Linken leben“ auf der Frankfurter Buchmesse präsentierte, bereits im Februar ihren Job – weil sie Artikel für die Webpublikation „Sezession.de“ geschrieben hatte.

„Im Februar dieses Jahres hat mich der Vorstand meiner Waldorfschule als Schulköchin aus dem Amt entfernt, weil ich ‚auf rechtsradikalen Internetseiten’ schreibe“, berichtet die Ex-Köchin. Der Vater eines Waldorfschülers machte die „schlimme“ Entdeckung, dass die Frau, die in der Schule seines Sohnes das Essen zubereitete, nicht die „richtige“ politische Gesinnung besitzt und informierte umgehend die Schulleitung.

Die politisch korrekte Waldorfschule handelte sofort: Alle Eltern mussten die sogenannte „Wiener Erklärung“ unterschreiben, in der sich die Waldorfschulen klar von Rassismus, Diskriminierung und Ausländerfeindlichkeit distanzieren. Die Kündigung für die „rechtsextreme“ Köchin folgte auf dem Fuß.

Die Autorin und Ex-Köchin Caroline Sommerfeld will sich mit der Entscheidung nicht abfinden und hat daher die Gleichbehandlungskommission des Frauenministeriums, das in Fällen von Diskriminierung in der Arbeitswelt hilft, eingeschaltet.

Bisher gab es seitens der Waldorfschule Wien West keine Stellungnahme.

Erinnert sei hier an ein Video auf Youtube aus 1998, das einen Einblick gibt, wie die politisch korrekte Erziehung der Waldorfschüler schon seit Jahren verläuft. (BH)

 

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