Dialog macht Schule: Multikulti im Gendermantel

Foto: Screenshot
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Damit man schon früh lernt, dass alles nichts mit dem Islam zu tun hat und wie die Zukunft unserer „Einwanderungsgesellschaft“ aussieht, gibt es „Dialog macht Schule“, das nette Toleranzprogramm mit den klaren Botschaften.

Von Volker Kleinophorst

Bei „Dialog macht Schule“ muss man eigentlich nur die Schirmherrin (Aydan Özuguz) sehen und wer den Geldtopf füllt (Bundeszentrale für politische Bildung, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bundesprogramm Demokratie leben und die Robert Bosch Stiftung), dann weiß man doch schon, woher der „bunte Wind weht“. Dass die Webseite im unsäglichen Genderdeutsch verfasst ist, macht die Geschichte nicht sympathischer.

Das Motto: Jeder kann alles werden – wenn er will. Gut, man wendet sich an Kinder. Schlecht, dass man sich an Kinder wendet und sie schon möglichst früh in Richtung Multi-Kulti indoktriniert.

Dabei hört es sich doch eigentlich ganz gut an: Die „Dialog macht Schule GmbH“, die Schüler aus sozial- und bildungsbenachteiligten Verhältnissen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung sowie der gesellschaftlichen und politischen Integration unterstützen will, wurde 2013 von Siamak Ahmadi und Hassan Asfour gegründet.

Ich habe mich jetzt eine Weile auf der Webseite „Dialog macht Schule“ umgesehen, mir ein Interview mit einem der Gründer Simak Ahmadi angehört und man hört, wie ja heute üblich, die klassischen Schlagworte Vielfalt, Toleranz, Demokratie, Chancengleichheit, Teilhabe und natürlich Islamfeindlichkeit.

Siamak Ahmadi über seine Motive: „Was mich um- und antreibt, ist die aktuelle Situation. Da kann einem schon mal mulmig werden. Orban, Putin, Erdogan, Le Pen – man bekommt durch den Erfolg dieser Personen das Gefühl, dass progressive Bewegungen und Menschen, die sich für die Demokratie einsetzen, in einer Art Verteidigungshaltung sind.“

Toleranzbotschafter, die Vorurteile bekämpfen, heißen bei „Dialog macht Schule“ Dialogmoderatoren. „Als Dialogmoderator*in bist Du Student/in und hast entweder eine eigene Einwanderungsbiographie und/oder interkulturelle Erfahrungen. Außerdem solltest Du erste Erfahrungen in der Arbeit mit Jugendlichen und/oder pädagogische Kompetenzen für die Gruppenarbeit mit Schüler*innen gesammelt haben.“ Sie rekrutieren sich aus „Bildungsgewinnern mit Einwanderungsgeschichte“ und sollen den Bildungsverlierern zur Seite stehen, in Hamburg an der Schule im Stadtteil Mümmelmannsberg.

Ein paar O-Töne von 9-Klässlern einer Projektgruppe (14 bis 16 J.):

„Man lernt hier wirklich zu verstehen, nicht nur reingucken in die Nachrichten.“

„Dass die Leute ihre Vorurteile (Anm.: die leider vom Polizeibericht gestützt werden) über diesen Stadtteil hinterfragen.“

Und was würdest du dir für die Zukunft wünschen? „Ein Center für Klamotten wie in Billstedt und Halal-Restaurants.“

Meine Lieblingsstelle war aber im Video aus dem Workshop „Verhältnis von Islam zu IS“, von der Schülertagung „Jung, radikal, Muslim?“ in Hannover.

Dorkan erklärt, was es ihm gebracht hat: „Jetzt kann ich auch sagen, dass das nichts mit dem Islam zu tun hat, was der IS macht. Dass die falsche Verse aus dem Koran benutzen und dass sie im Namen vom Propheten Mohammed Sachen erzählen, die gar nicht stimmen.“

Um das zu behaupten, braucht man wirklich keinen Workshop. Aber man kann es also auch lernen.

Regine Kramarek Bürgermeisterin von Hannover und regionale Schirmherrin von „Dialog macht Schule“: „Die Kinder sind unsere Zukunft.“

Und die ist Multi-Kulti. Da kann man nicht früh genug drauf eingestimmt werden.

Mittlerweile ist Deutschland auch nur noch eine DDR mit Geld. Zumindest dafür.

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