Abschiebe-Wahnsinn: 57 Polizisten, 2 Ärzte und 2 Dolmetscher für 14 Afghanen!

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Mit dem Flieger zum Sozialamt. Only in Germoney. (Foto: Durch Jag_cz/Shutterstock)

Schkeuditz – Am 24. Oktober startete vom Flughafen Leipzig/Halle ein Flieger Richtung Afghanistan. An Bord: 14 afghanische Asylbewerber in Begleitung von 57 Bundespolizisten. 

Es brauchte also vier Bundespolizisten pro Person um die 11 Straftäter und 3 sogenannten  „Mitwirkungsverweigerer“ außer Landes zu schaffen.

Des weiteren seien eine Ärztin, ein Dolmetscher und ein leitender Mitarbeiter der Bundespolizei im Flieger nach Kabul gewesen, so eine  Sprecherin des Bundesinnenministeriums. Bei der Abfertigung soll ein weiterer Arzt und ein weiterer Dolmetscher eingesetzt worden sein.

Die elf Straftätern waren wegen Totschlags, sexuellem Kindesmissbrauch, Diebstahl, gefährliche Körperverletzung, Urkundenfälschung und Betrug verurteilt worden.

Bei den drei „Mitwirkungsverweigerern“ soll es sich um Asylbewerber gehandelt haben, die bei der Aufklärung ihrer Identität nicht mit den Behörden zusammen arbeiten wollten.

Auf dem Leipziger Flughafen hatten etwa 150 Menschen gegen die Abschiebung protestiert.

Auch die Grünen-Politikerin Claudia Roth, Vizepräsidentin des Bundestages, und Bundesinnenminister Thomas de Mazière (CDU) hatten bis zuletzt versucht, die Abschiebungen dieser Verbrecher zu stoppen. (MS)

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