„Allahu Akbar!“ Mindestens 8 Tote, viele Verletzte in New York (mit wichtigen Updates!)

Foto: Polizei
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New YorkIn Manhattan wurden am Dienstag kurz nach 15 Uhr Ortszeit acht Menschen getötet und mehr als 15 schwer verletzt, als ein Korangläubiger mit einem Lastwagen in der falschen Richtung über einen Radweg in der Nähe des World Trade Centers raste.

Laut aktuellen Meldungen handelt es sich um den 29jährigen Sayfullo Saipov, der 2010 in die USA kam und seither in Florida lebte. Er soll aus Usbekistan stammen und im Besitz einer Greencard sein.

Der korangläubige Mörder Sayfullo Habibullaevic Saipov soll über das „Diversity Immigrant Visa Program“, besser bekannt als DV-Lotterie, an eine Green Card gekommen sein.

Jedes Jahr werden 50.000 Einwanderungsvisa an Teilnehmer verlost, aus deren Heimatländern in den vergangenen Jahren eine geringe Auswanderung in die USA stattgefunden hat. Unter den Ländern befinden sich auch für islamischen Terror bekannte wie Afghanistan, Algerien, Ägypten, Irak, Libanon, Libyen, Nigeria, Saudi Arabien, Somalia, Syrien, Trinidad und Tobago, Venezuela, Jemen sowie Usbekistan.

Dieses Programm war von US-Präsident Trump und den Reformern der Einwanderungsbestimmungen abgelehnt worden. Sie wollten es beenden. Demokraten und Mainstreammedien entfachten daraufhin einen Sturm der Entrüstung.

Mörder soll dem IS die Treue geschworen haben

Inzwischen berichtet die New York Post, man habe Bilder von IS-Flaggen und Notizen im Truck gefunden, auf denen er handschriftlich dem IS die Treue geschworen hat.

Die New Yorker Polizei bestätigte, dass ein Fahrzeug, bei dem es sich um einen  der Firma Home Depot handeln soll, mit voller Geschwindigkeit auf einen Fußgänger- und Radweg entlang des West Side Highways fuhr und dabei viele Menschen überfuhr. Unter den schwer Verletzten soll sich auch ein Kleinkind in Lebensgefahr befinden. Bei den Ermordeten handelt es sich um fünf Argentinier und einen belgischen Staatsbürger.

Der Wagen fuhr dann auf einen Schulbus auf, in dem sich zwei Erwachsene und zwei Kinder befanden. 4 US-Nachrichten berichten, der Fahrer habe angeblich „Allahu Akbar“ geschrien als er aus dem Fahrzeug stieg, bewaffnet mit täuschend echten Waffen.

Augenzeugen berichten von mindestens zwei Waffen, die der Täter trug und damit los rannte, bevor er von der Polizei erschossen wurde.

Ein Augenzeuge erzählte US-Medien, er habe neun oder zehn Schüsse gehört, konnte aber nicht erkennen, aus welcher Richtung sie kamen. Andere Zeugen berichteten, dass sie am Dienstagnachmittag gegen 15 Uhr Ortszeit Schüsse in der Nähe der Stuyvesant High School, einer hochrangigen öffentlichen New Yorker Schule, gehört hätten.

Panik und Schüsse auf den Straßen

Menschen wurden außerhalb der Schule auf dem Boden liegend gesehen und die Polizei spricht von einem Terroranschlag. Die Anti-Terror-Einheit riet, das Gebiet der West Side Highway zu meiden.

Eine Person wurde in Gewahrsam genommen, bestätigte die Polizei. Die Gebäude wurden weiträumig abgesperrt und das Bombeneinsatzkommando wurde zum Einsatzort gerufen.

Präsident Trump twitterte: „In NYC sieht es nach einem weiteren Angriff einer sehr kranken und geistig verwirrten Person aus. Die Strafverfolgungsbehörden verfolgen dies genau. NICHT IN DEN USA!“

Später folgte er dem Tweet mit: „Wir dürfen nicht zulassen, dass ISIS zurückkehrt und in unser Land eindrigt, nachdem wir den IS im Nahen Osten besiegt haben. Es reicht!“

Ob der Angreifer Verbindungen zum Islamischen Staat hatte, wird derzeit noch geprüft. Doch New Yorker Ermittler sollen in der Nähe des Pickup-Trucks arabische Notizen gefunden haben, die nahelegen, dass Saipov dem IS die Treue geschworen hat.

Der Bürgermeister von New York, Bill de Blasio, beschrieb den Anschlag als „feigen Terrorakt gegen unschuldige Zivilisten“.

In Großbritannien sagte Premierministerin Theresa May, sie sei „entsetzt über diesen feigen Angriff“ in New York City und „ihre Gedanken sind bei allen Betroffenen“.

Der Bürgermeister von New York, Bill de Blasio, sagte, es handele sich um eine Tragödie von „größerem Ausmaß“.

„Das ist ein sehr schmerzhafter Tag für unsere Stadt. Das war ein Akt des Terrors, ein besonders feiger Akt des Terrors gegen unschuldige Zivilisten. Wir wissen, dass diese Tat unseren Geist zerbrechen sollte. Aber wir wissen auch, dass New Yorker stark sind, New Yorker sind widerstandsfähig und unser Geist wird niemals durch einen Akt der Gewalt und eine Handlung, die uns einschüchtern soll, gebrochen.“

Er forderte die Öffentlichkeit auf, wachsam zu sein und kündigte an, in den kommenden Tagen mehr Beamte auf den Straßen von New York einzusetzen.

Der Bürgermeister fügte hinzu: „Ich möchte alle New Yorker und alle Amerikaner bitten, die Toten und die Familien all jener, die jemanden verloren haben, mit in eure Gebeten einzuschliessen.“

Der New Yorker Polizeikommissar James O’Neill bestätigte, dass ein 29-jähriger Mann aus dem Fahrzeug gestiegen ist, nachdem er auf der falschen Seite des Radweg entlang gefahren war und mehrere Personen überfahren hatte, bevor er auf den Schulbuss auffuhr und zum Stehen kam.

Er schwenkte zwei Handfeuerwaffen und ein Polizist am Tatort „schoss ihm in den Unterleib“.

Die Waffen wurden später als eine „Paintball-Pistole und eine Pellet-Pistole“ entlarvt.

Der Gouverneur von New York, Cuomo, fügte hinzu, dass es keine Beweise dafür gibt, dass es sich um einen größeren Anschlag handelt, was darauf hinweist, dass dies ein Angriff im Stil eines einsamen Wolfs sein könnte.

Die Anti-Terror-Einheit forderte die Menschen auf, das Gebiet der West Side Highway zu umgehen, während sich die Polizei und Rettungskräfte um den Tatort kümmern.

Das FBI wird die New Yorker Polizeiabteilung bei den Untersuchungen zu dem Anschlag unterstützen.

Sayfullo Saipov (29) wurde bei nach der Tat durch einen Schuss verletzt und in Gewahrsam genommen. Seine Verletzungen gelten nicht als lebensbedrohlich.

John Williams, ein 22-jähriger Student, erzählte Reportern vor Ort, dass er von fünf Schüssen gehört habe, bevor er gesehen habe, wie ein großer Mann mit Locken festgenommen worden sei.

„Er schien sehr ruhig“, sagte Williams. „Er hat sich nicht gewehrt.“

Gebäude wurden abgesperrt, und die Bombensprengkommando traf ein, während Details des Vorfalls unklar blieben.

Bilder und Videos zeigen aufgetürmte Fahrräder, die auf dem beliebten New Yorker Radweg verstreut liegen, der parallel zum West Side Highway am westlichen Rand von Manhattan entlang des Hudson River verläuft.

Die New Yorker Feuerwehr sagte, Beamte wurden kurz nach 15 Uhr über einen Massenunfall in der Chambers und West Street, in der Nähe der Schule, informiert.

Die Polizei teilte mit, sie suchen keine weiteren Verdächtigen, da sie von einem Einzeltäter ausgehen. (BH)

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