Unbekannte Vandalen verwüsten Kirchen in Bremen und Erfurt

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Das Ende ders Christentums in Deutschland? (Foto: Valery Shanin/ Shutterstock)

Bremen-Lesum – Am Sonntagmorgen entdeckte der Küster der St.-Martini-Kirche in Bremen-Nord, dass in seine Kirche eingebrochen worden war. Die Täter müssen zwischen Samstagnachmittag und Sonntagfrüh in die Kirche eingedrungen sein. Sie hinterliessen eine Spur der Verwüstung.
Entsetzt musste der Küster feststellen, dass zwei Orgeln mit Bauschaum befüllt, der Boden vor dem spätbarocken Kanzelaltar und auch das Taufbecken mit Farbe bemalt und ein Feuerlöscher in der gesamten Kirche entleert worden waren. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf und sucht jetzt nach den unbekannten Zerstörern, die in der Kirche einen Schaden von geschätzten 500.000 Euro anrichteten. Den Gottesdienst am Sonntagvormittag wurde kurzfristig abgesagt.

Erfurt – Am Freitag hatte sich bereits ein ähnlicher Vorfall in Erfurt ereignet. Hier betraten die Vandalen die Kirche noch während der Öffnungszeiten und ließen sich dann einsperren. Anschließend versuchten sie den Opferstock aufzubrechen, in dem zeitweilig Geld aufbewahrt wird, das in der Kirchengemeinde zuvor gespendet wurde, scheiterten jedoch. Vermutlich aus Frust über den misslungenen Diebstahl, beschädigten sie daraufhin Blumenschmuck, stahlen Kerzen, Grablichter und Getränkeflaschen und machten sich dann aus dem Staub. (BH)

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