Spanien: Mehr als eine Million protestieren gegen Unabhängigkeit

Foto: Screenshot/Youtube
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Der katalonische Premier Carles Puigdemont hat sich mit fünf weiteren Ministern über Frankreich nach Belgien abgesetzt, um einer Anklage wegen Rebellion zu entgehen.

Spanische Medien berichten, dass die geflohenen Politiker einen Asylantrag stellen werden über den in den kommenden fünf Tagen entschieden werden soll.

Währenddessen gehen über eine Million Menschen in Katalonien gegen die Unabhängigkeit auf die Straße. Tausende vermummte „Antifaschisten“ marschierten, ausgestattet mit schwarzen Flaggen, auf einer Gegendemonstration durch Barcelona.

Der spanische Premier Mariano Rajoy teilte mit, sein Plan in Katalonien wieder die Kontrolle zu übernehmen, entwickelten sich gut.  Laut der Nachrichten- Webseite OKDiaro.com sei das Militär, falls nötig, zum Eingreifen bereit. Die Soldaten könnten Flughäfen, Häfen und Atomkraftwerke schützen, so der Journalist  Eduardo Inda.

Der spanische Premierminister Rayoi hat für den 21. Dezember Neuwahlen angesetzt, eine Entscheidung, die die Regierung unter dem inzwischen geflüchteten Puigdemont als illegal bezeichnete.

Nach neuesten Umfragen liegen die Gegner der Abspaltung Kataloniens mit 43,4 Prozent leicht vor den Separatisten. (MS)

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