Neu im Polizeijargon: Sex-Täter werden zu „Zug-Erotomanen“

Symbolbild: Hauptbahnhof in Köln
Symbolbild: Hauptbahnhof in Köln

Sehr einfallsreich in der Schöpfung neuer Wortkreationen zeigen sich Polizeibeamte im baden-württembergischen Ulm. In ihrer Polizeimeldung über einen 25-jährigen Afrikaner, der sich in einem Regionalzug von Stuttgart nach Ulm vor den entsetzten Augen einer 24-Jährigen völlig ungeniert selbst befriedigt, machen sie ihn kurzerhand zu einem „Zug-Erotomanen“, unterstellen ihm also eine „krankhafte Steigerung des Sexualtriebs“ und machen ihn so zu einem weiteren „psychisch Gestörten“. So kann man natürlich auch eine Straftat verharmlosen und erstaunlich ist es, wie schnell aus Polizeibeamten Experten werden, die psychiatrische Diagnosen erstellen.

 

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