England: Kopftuchzwang an Islamschulen schon für 4-jährige!

Eine Studie alarmiert, dass bereits 4-jährige Mädchen zum Tragen des Kopftuchs in Großbritannien gezwungen werden
Eine Studie alarmiert, dass bereits 4-jährige Mädchen zum Tragen des Kopftuchs in Großbritannien gezwungen werden

In Großbritannien erobert der Islam weiter die Schulen. Bereits kleine Mädchen im Alter von 4 Jahren werden in staatlich finanzierten Islamschulen gezwungen, das Kopftuch zu tragen. Das ergab jetzt eine Studie der „National Secular Society“ (Nationale Säkulare Gesellschaft).

Mitglieder der National Secular Society“ weisen darauf hin, dass an acht von ihnen untersuchten Schulen, darunter eine Grundschule, das Tragen des Hijab nicht mehr freiwillig sondern Vorschrift auch schon für die kleinsten Mädchen ist.

Kritiker der Studie verteidigen die Praxis, denn das Kopftuch fördere das Schamgefühl der Mädchen, so dass sie von klein auf daran gewöhnt sind, es dann ab der Pubertät als Zeichen der Zurückhaltung und Bescheidenheit gegenüber Männern zu tragen.

Untersuchungen ergaben, dass es mittlerweile an 51 von 176 privaten Islamschulen für Schülerinnen Pflicht sei, den Hijab zu tragen. Nur bei 18 Schulen war das Tragen des Kopftuchs optional.

Eine der Schulen weist auf der eigenen Webseite darauf hin, dass das Gesicht von Mädchen auch nach der Schule verschleiert sein muss und nicht nur im Schulgebäude. Eine Islamschule im britischen Bradford sagt, das Kopftuch ist obligatorisch und für jedes Mädchen Pflicht.

Die Rufe nach Schulinspektoren werden lauter, um auszuschließen, dass Schülerinnen mit muslimischem Hintergrund ihre Schuluniform nicht frei wählen können und unter den Schleier gezwungen werden.

In einem Brief an Bildungsministerin Greening beschreibt die NSS den Umgang mit dem Kopftuch als „illiberal und repressiv“. Es wird darauf hingewiesen, dass Schülerinnen nicht gezwungen werden sollten, einen Hijab oder andere religiöse Kleidung zu tragen, wenn sie zur Schule gehen.

Letzten Monat veröffentlichte die Sunday Times eine Studie, die offenbarte, dass ein Fünftel der 800 staatlichen Grundschulen in elf Kreisgebieten den Hijab als Teil der Schuluniform auflisten, jedoch zumeist als Option und frei wählbar.

Ofsted (Office for Standards in Education, Children’s Services and Skills), eine vom Staat geförderte aber unabhängige Einrichtung, deren Aufgabe es ist, regelmäßig unabhängige Inspektionen von Schulen, Berufsbildungsstätten, Lehranstalten zur Erwachsenenbildung und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in England durchzuführen, untersucht jetzt, ob Schulen von religiösen Führern oder Eltern womöglich unter Druck gesetzt werden.

„Jede Schule kann aktuell selbst entscheiden, wie sie die Schuluniform handhabt. Nach der jetzigen Regelung wäre es durchaus möglich, dass eine Schule beschliesst, dass Mädchen als Uniform eine Burka tragen müssen“, hieß es von Seiten des Bildungsministeriums. (BH)

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