Fauxpas: Akkreditierung von Journalisten zum AfD-Parteitag

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Die Sonne geht auf, die AfD ist da (Foto: Collage)

Der AfD ist einem Bericht der „Welt“ zufolge ein bedauerlicher Fauxpas passiert. Sie fragte bei der Akkreditierung „besondere Daten“ der Journalisten ab, wie sie im Paragrafen 3 des Bundesdatenschutzgesetzes definiert sind. Darunter fallen Daten zu rassischer und ethnischer Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder philosophische Überzeugungen, Gewerkschaftszugehörigkeit, Gesundheit oder Sexualleben. Diese Daten gehen die AfD im Rahmen eines Akkreditierungsverfahrens für Journalisten aber nichts an. Die „Welt“: „Nur wer den Haken bei der Einverständniserklärung setzte, konnte die Akkreditierung abschicken, um als Journalist über den Parteitag berichten zu können.“

Die AfD hat den Fehler bemerkt und sofort reagiert. Das Akkreditierungsverfahren läuft also nach dem bisher gültigen Prozedere ab. Nur Böswillige würden hier Absicht unterstellen. Die „besonderen Daten“ werden bei einem Antrag auf Parteimitgliedschaft auf derselben Seite abgefragt, auf der auch die Online-Akkreditierung zu finden ist.

Gerade in der AfD dürfte es nach den leidvollen Erfahrungen mit der Berichterstattung im Medien-Mainstream ausreichend Gewißheit darüber geben, welcher Gesinnung ein deutscher Journalist der Wahrscheinlichkeit nach zuzuordnen sein dürfte. Auch dürfte dort eine Studie zur Parteipräferenz deutscher Journalisten bekannt sein, so daß ein anähernd realistisches Bild über die zu erwartende Berichterstattung auch ohne die Abfrage der „besonderen Daten“ schon vorher existent gewesen sein wird. (ME)

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