Europa wird „Mohammed“

Symbolfoto: Durch MikeDotta/Shutterstock
Die Neusiedler Europas (Symbolfoto: Durch MikeDotta/Shutterstock)

Der französische Präsident Emmanuel Macron löste im Sommer einen Sturm der Entrüstung aus. Seine Aussage, Frauen mit sieben oder acht Kindern seien für die augenblickliche Situation in Afrika verantwortlich und die Situation sei eine zivilisatorische Herausforderung, ließ sofort die Rassismus-Keule auf ihn niedersausen.

Von Marilla Slominski

Doch die Zahlen geben ihm Recht. Laut UN-Bericht lebt ein Sechstel der Menschheit auf dem afrikanischen Kontinent. Bis 2050 wird es ein Viertel sein. Am Ende dieses Jahrhunderts wird ein Drittel der Weltbevölkerung, vier Milliarden Menschen, in Afrika zu Hause sein.

Heute gibt es in Afrika vier Mal mehr Geburten als Todesfälle. Eine Afrikanerin hat im Schnitt 4,5 Kinder, eine Europäerin 1,6. In den nächsten 30 Jahren wird die Bevölkerung in Afrika auf eine Milliarde Menschen anwachsen. Es ist nicht schwer, sich auszumalen, wie Europa sich unter dem Druck illegaler Einwanderung und steigender demografischer Zahlen verändern wird.

Als Angela Merkel die Grenzen für mehr als eine Million Einwanderer aus dem Nahen Osten, Asien und Afrika öffnete, erklärten Open-Border-Aktivisten in Endlos-Schleife, das Europa mit seinen 500 Millionen Menschen leicht eine Million- meist muslimische- Zuwanderer verkraften könnte. Ein hinkender Vergleich. Richtiger wäre die Gegenüberstellung von frisch eingewanderten Neubürgern und der Geburtenrate.

2015 und 2016 wurden in Europa 5,1 Millionen Kinder geboren. Im selben Zeitraum kamen 2,5 Millionen Zuwanderer auf dem alten Kontinent an. Da Frankreich und auch viele andere europäische Länder keine Statistiken über den ethnischen Hintergrund von Neugeborenen führen, gibt es keine verlässlichen Zahlen, wie viele dieser Kinder einen muslimischen Hintergrund haben.

1950 lebten in Europa 549 Millionen Menschen, heute, 2017 sind es 742 Millionen. 2050 werden es aller Voraussicht nach 715 Millionen und 2100 653 Millionen sein. Am Ende dieses Jahrhunderts wird Europa 100 Millionen Menschen verloren haben. Die Geburtenkontrolle in Europa hat, obwohl hier völlig überflüssig, ganze Arbeit geleistet, im Gegensatz zu Afrika, das sie bitter nötig hätte.

In Europa wird es Länder geben, deren Bevölkerung schrumpfen und Länder, wo sie wachsen wird. Die Länder mit wachsenden Bevölkerungszahlen geben uns ein Bild davon, wie der Kontinent in Zukunft aussehen wird – er wird von muslimischen Mehrheiten dominiert werden.

Bulgarien wird statt 7 Millionen Einwohnern nur noch 4 haben. Estland sinkt von 1,3 Millionen auf 890 000. Griechenland von 11 auf 7 Millionen, Italien von 59 auf 47 Millionen, Portugal von 10 auf 6 Millionen, Polen von 38 auf 21 Millionen, Spanien von 46 auf 36 Millionen und Russland wird von 143 Millionen auf 124 Millionen sinken. Wie die Entwicklung in Deutschland sein wird, ist noch nicht abzusehen. Dank der Zuwanderung und steigender Geburtenzahlen stieg die  Bevölkerungszahl im vergangenen Jahr auf den höchsten jemals gemessenen Wert, nämlich auf 82,8 Millionen.

Frankreich wird von 64 auf 74 Millionen, Großbritannien von 66 auf 80, Schweden von 9 auf 13 Millionen und Norwegen von 5 auf 8 Millionen Bürger anwachsen. Belgien wird um weitere 2 auf dann 13 Millionen Einwohner anwachsen. Diese fünf Länder sind auch diejenigen mit dem höchsten muslimischen Bevölkerungsanteil in Europa.

Der französische Ökonom Charles Gave sagte Frankreich die muslimische Mehrheit bis zum Jahr 2057 voraus und hatte dabei noch nicht einmal die neue Einwanderungswelle berücksichtigt.

In der vergangenen Woche verkündete die Nationale Statistikbehörde (ONS), Muhammad sei nun einer der 10 beliebtesten Babynamen bei Jungen. Dasselbe gilt für die vier größten Städte der Niederlande. Im norwegischen Oslo ist Mohammed schon seit 2014 nicht nur bei Babys der vorrangige Name, auch die Mehrzahl der Männer in Oslo nennt sich inzwischen so.

Nur noch mit Blindheit Geschlagene verstehen den Trend immer noch nicht: „ It´s the demography, stupid“.

Die explodierende afrikanische- mehrheitlich muslimische Bevölkerung – trifft auf das reiche, überaltete Europa. Wenn Europa seine Kultur behalten will, muss es endlich harte Entscheidungen treffen. Ist der Kontinent bereit, sich dieser revolutionären Demografie zu stellen und seine Grenzen und seine Zivilisation zu schützen, um nicht unterzugehen? Im Augenblick sieht es nicht danach aus.

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