Dekadenz oder Duldungsstarre? Was ist der Grund für den Verfall?

Es brennt überall lichterloh. (Foto: Pixabay)

Die alternativen Blogs oder sagen wir besser, freie Blogs wie JouWatch & Co., leben nicht nur nebeneinander her. Sie ergänzen sich, sie sind damit eine Art Lupe, mit dem sich auch der kleinste Dreck im System fast lückenlos darstellen läßt.

Heute, bei Danisch. „Ja, allerdings gibt es Brennpunkte, die eine höhere Kontrolldichte und mehr Polizeipräsenz verlangen. Etwa am Alex, im Görli, am RAW-Gelände, am Kotti. Da brauchen wir dauerhaft mehr Beamte.“

Und: „Es gibt Angsträume, wo sich viele nachts nicht hintrauen. Ich wohne am Kleinen Tiergarten.“

Danisch selbst schreibt: „Am Freitag abend war ich auf einer „Podiumsdiskussion” von Journalisten (mit Migrationshintergrund) von TAZ, SPIEGEL (Online) und ZEIT, auf der man eine Frau dafür verhöhnte, weil sie irgendwo auf einem Bahnsteig ihre Handtasche fester an sich nahm.“

Kaan Gencer, ein Security-Mitarbeiter,  kommt zu Wort.: „Ich bin in vielen Bezirken im Einsatz und merke, dass Gewalt und Kriminalität zunehmen.“

Und: „Erst vergangene Woche habe ich mitbekommen, wie ein Angreifer einen älteren Mann durch die offene Fensterscheibe seines Autos schlug. Er langte immer wieder zu, ich bin losgerannt, schubste ihn weg.“

Sein Fazit: „Die Leute haben nur zugeschaut und nicht geholfen, einer sagte mir sogar, ich solle mich nicht einmischen – das ist traurig.“

Auch ein Leser, Johannes Diehl, sei geschockt von der Gleichgültigkeit der Passanten. Am vergangenen Sonntagmorgen hätte dieser erlebt, wie an der Charlottenburger Schillerstraße zwei Männer auf einen am Boden liegenden Mann eintraten. „Ich ging dazwischen, rief die Polizei“, sagt Diehl, „während des Vorfalls sind drei Pärchen vorbeigelaufen, ohne dem Ganzen auch nur einen Blick zu schenken.“

Danisch ist der Meinung, und ich schließe mich an, daß systematisch unter Einsatz von Personal und Methoden der Stasi unsere Zivilisation zersetzt wird.

Der Blogger fühlt sich daran erinnert, „wie manche Spinnen und Insekten ihre Beute fressen, und das auch, wenn die Beute viel größer ist als sie selbst. Zuerst injizieren sie an irgendeiner weichen Stelle ihr Gift und warten ab. Die Beute wird wehr- und bewegungslos und fängt an, sich innerlich zu verflüssigen, während sie dann – meist noch lebend – ausgeschlürft wird.“

Wir fragen nun abermals, wie es angehen kann, daß die Mainstream- und Political-Correctness-Politik, -Wissenschaft und -Presse es schaffen, einen solchen degenerativen Zustand des Verfalls als ideal, wünschenswert oder erstrebenswert hinzustellen? Wie kann das sein?

„Fast jeden Tag neue Gewalt am Alex, Drogendealer an immer mehr Straßen und Plätzen, ein Mord im Tiergarten, Terrorbedrohung. Wie gefährlich lebt es sich in der Hauptstadt?“

Ist das Duldungsstarre? Dekadenz? Was ist es? (RH)

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