Alice Weidel: „Der Anbiederung an den Islam Grenzen setzen“

Foto: AfD
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Bisweilen wird man hierzulande ja nicht selten schräg oder gar belustigt angeschaut, wenn man von Islamisierung spricht. Fakt ist: In nicht wenigen deutschen Großstädten kippen bereits die Mehrheitsverhältnisse, wenn es um Kinder mit und ohne Migrationshintergrund geht. In Augsburg haben mittlerweile fast zwei von drei Kindern einen Migrationshintergrund.

Von Alice Weidel

In Köln sieht es ganz ähnlich aus. In Frankfurt hatten bereits 2012 sieben von zehn Kindern einen Migrationshintergrund. Hier kippte auch zum ersten Mal das Mehrheitsverhältnis zwischen Bürgern mit und ohne Migrationshintergrund. Mehr als 50 Prozent der Frankfurter haben mittlerweile einen Migrationshintergrund. „Frankfurt ist so bunt wie nie zuvor.“, titelt daraufhin im Juni die Frankfurter Neue Presse euphorisch, als sei ein Migrationshintergrund ein Wert an sich, der per se gut ist und für Vielfalt und Toleranz sorgt. Ein Blick auf die islamischen Länder dieser Welt lässt indes daran zweifeln, ob ein Mehr an Muslimen ein Land wirklich „bunter“ und nicht doch eher trister macht. Demokratie, Gleichberechtigung von Frau und Mann, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit und Schutz von Minderheiten sind dort nämlich Fremdwörter.

Aber auch woanders kann man es offenbar gar nicht abwarten, bis die eigene deutsche Kultur endlich verschwindet und durch noch mehr Moscheen, Shishabars und verschleierte Frauen in öffentlichen Grünanlagen ersetzt wird. Anders ist es jedenfalls nicht zu erklären, dass die Kulturministerin des Landes Brandenburg, Martina Münch (SPD), im Bestreben, weitere Räumlichkeiten für islamische Predigten in Potsdam zu finden, selbst nicht davor zurückschreckt, die altehrwürdige Potsdamer Garnisonskirche als mögliche Option hierfür ins Gespräch zu bringen.

Und auch für den SPD-Oberbürgermeister ist klar, dass die Orangerie der Biosphäre, wo derzeit die Freitagsgebet mit 500 Gläubigen stattfinden, nur eine Übergangslösung sein könne. Durch den enormen Zuzug von Flüchtlingen hätte sich das Platzproblem weiter verschärft. Diskutiert wurde darüber in der Potsdamer Reithalle mit den üblichen Vertretern eines Deutschlands, dass gar nicht „offen“ und „bunt“ genug sein kann. Also mit irgendwelchen Vereinen und Bürgerinitiativen, die es sich ebenso wie augenscheinlich auch die SPD zur Aufgabe gemacht haben, dieses Land unter dem Deckmantel der „offenen Gesellschaft“ möglichst schnell zu einem nicht offenen, nicht toleranten islamischen Staat umzubauen. Der Imam des Vereins der Potsdamer Muslime, Kamal Abdallah, war indes gar nicht erst zur Diskussion mit dem Titel „Religiöse Vielfalt in der Stadt. Wo ist Platz für die Potsdamer Moschee?“ erschienen. Als Grund gab er Unsicherheiten in deutschen Sprache an. Und so diskutierte die linksgrüne Bourgeoisie mal wieder unter sich.

Dabei ist es immer wieder erstaunlich, wie naiv Bürgerinitiativen und Politiker den Vertretern des Islams hierzulande gegenübertreten. Denn wie immer hat man sich im Bestreben, möglichst „gut“, tolerant und weltoffen zu sein, anscheinend nicht darum gekümmert, was die Leute, für die man hier so liebevoll ein Plätzchen sucht, eigentlich predigen. So hatte bereits Constantin Schreiber in seinem Buch „Inside Islam“ ein Potsdamer Freitagsgebet hervorgehoben. Gläubige seien hier u.a. gewarnt worden, sich nur mit „rechtgläubigen Muslimen“ zu befreunden. Schreiber befürchtete Hindernisse für die Integration durch solche Predigten, die er als streng konservativ bewertete.

Für mich stellt es einen Skandal sondergleichen dar, dass deutsche Politiker immer wieder den Schulterschluss mit erzkonservativen Muslimen suchen, die sich gegen unsere freiheitliche demokratische Grundordnung stellen. Ein noch größerer Skandal wird daraus nur noch, wenn man ihnen für ihre antidemokratische Hetze auch noch Räumlichkeiten anbietet, die untrennbar zur deutschen Kultur und Geschichte gehören. Mit dem Vorschlag, eventuell die Garnisonkirche als Glanzstück des preußischen Barock zur Moschee umzufunktionieren, hat sich die SPD wieder einmal selbst unterboten.

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