Claudia Roth ermahnt die Abgeordneten

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Claudia Roth (Foto: Imago)

Studienabbrecherin und Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth hat dem „Spiegel“ erneut ein Interview gegeben. Darin teilt sie mit, dass sie die Arbeitsweise des Parlamentes ändern möchte.

Von Nils Kröger

„Ich halte es für sinnvoll, die Sitzungen der Parlamentsausschüsse künftig öffentlich abzuhalten.“ Dann könne jeder sehen, „wer wirklich inhaltliche Vorschläge hat, und wer nur Fundamentalopposition macht“, sagt die Grünen-Politikerin in einem SPIEGEL-Interview mit Blick auf die AfD-Fraktion.*

Ob Frau Roth bei dieser Aussage wirklich nachgedacht hat? Man kann sich jetzt schon vorstellen, sollte die AfD Vorschläge einbringen, wer auf Fundamentalopposition schaltet.

Roth ermahnte die Abgeordneten der anderen Parteien: „Die Kolleginnen und Kollegen werden häufiger im Plenum sein müssen.“ Die AfD werde versuchen, den Bundestag lächerlich zu machen, indem sie Bilder verbreite, auf denen ihre Reihen gut gefüllt, die der anderen Fraktionen aber fast leer seien.*

Es ist schon traurig, wenn man die Abgeordneten an eine Selbstverständlichkeit erinnern muss. Und nein Frau Roth, der Bundestag braucht nicht die AfD, um sich lächerlich zu machen, dafür haben sie und ihre Kollegen seit ihrer Zugehörigkeit zum Parlament andauernd gesorgt z.B. beim Beschluss zur „Ehe für alle“.*

Roths Appell: „Meine Kollegen werden besser zuhören müssen, konzentrierter sein, dazwischen gehen.“ Die politische Auseinandersetzung müsse „aus den Talkshows dieser Republik wieder ins Parlament verlagert werden“, forderte sie.*

Das sagt die „Talkshowqueen“ (einfach mal bei ARD / ZDF ihren Namen eingeben und staunen).

Sonderregelungen für die Rechtspopulisten solle es aber nicht geben, das wäre ein „dramatischer Fehler“. Sie sei auch nicht noch einmal Bundestagsvizepräsidentin geworden, um die AfD zu provozieren, sagte Roth: „Ich bin nicht die Anti-AfD-Frau, den Gefallen tue ich ihnen nicht. Ich bin die Pro-Demokratie-Claudia.“*

Auch hier hat die Bundestagsvizepräsidentin geschlafen. Die Geschäftsordnung des Bundestages wurde doch bereits noch vor Einzug der AfD geändert, Stichwort Neu-(Sonder)regelung Alterpräsident.* Frau Roth, bitte die eigenen Worte zu Herzen nehmen (besser zu hören, konzentrierter sein und [wünschenswert] nach Hause gehen).

* Quellen:

 http://www.spiegel.de/politik/deutschland/claudia-roth-will-bundestagsausschuesse-oeffentlich-machen-a-1174995.html

https://www.welt.de/politik/deutschland/article166097300/Gruene-kassieren-Ruege-fuer-Konfetti-Regen-im-Bundestag.html

 

http://www.n-tv.de/politik/Bundestag-beschliesst-Lex-AfD-article19871356.html

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