Würzburger Pfarrer: „Ich pfeife auf ein christliches Abendland“

(Symbolbild: JouWatch)
Gut- und Bessermenschen bei einer Demo gegen Abschiebung (Symbolbild: JouWatch)

Würzburg – Der Studentenpfarrer Burkhard Hose hat die Abschiebung von 14 Afghanen in ihr Heimatland scharf kritisiert. In einer Facebook-Stellungnahme macht Hose klar, was er von den Bürgern dieses Landes, die Hunderttausende Immigranten aufnehmen und diese vollumfänglich auf unabsehbare Zeit versorgen werden müssen, hält.

Burkhard Hose, katholischer Theologe und seit 2008 Studentenpfarrer der Katholischen Hochschulgemeinde Würzburg, ist sei Jahren im Thema Asyl und allem was so zur bunten Maschinerie dazugehört, engagiert. Hierfür erhielt der Theologe unter anderem den Würzburger Friedenspreis an die katholische Brust geheftet.

Ich pfeife auf ein ‚christliches Abendland‘ „

Nun kritisiert Hose die am Dienstag stattgefundene Abschiebung von vierzehn abgelehnten Asylbewerbern in ihr Heimatland. Der Anti-Pegida-Aktivist war bereits vorher fester Bestandteil einer montäglich stattfindenden Mahnwache gegen Abschiebungen nach Afghanistan.

In einer Facebook-Stellungnahme macht Hose nun unmissverständlich klar, was er von Bürgern eines Landes hält, die Hunderttausende Immigranten mehr oder weniger willig in ihr Land lassen, um diese auch noch vollumfänglich auf unabsehbare Zeit zu versorgen.

Ich pfeife auf ein ‚christliches Abendland‘ mit Schulkreuzen an der Wand, Burkaverbot, mit all seinen christlichen Feiertagen und seiner behaupteten ‚Leitkultur‘, das Menschen bewusst in Lebensgefahr abschiebt oder zu Tausenden im Mittelmeer ertrinken lässt. Die Kreuze in den Gerichtssälen und Schulen würden von den Wänden fallen, wenn sie es könnten!

Dass es sich bei der Rückführungsmaßnahme laut Ministeriumsangaben ausnahmslos um Straftäter sowie Personen, die hartnäckig eine Mitwirkung an der Identitätsfeststellung verweigerten, handelte, das scheint Herrn Hose mehr als egal zu sein. Seiner Fangemeinde, die ihm huldigt, ebenso.

Zustände wie in Kabul

Tatkräftig unterstützt wird der auf abendländische Werte „pfeifende“ Pfarrer, vom Bayerischen Flüchtlingsrat. Der mit öffentlichen Geldern finanzierte, links- bis linksextremistische Förderverein – von Hose auf seiner Facebookseite immer wieder mal verlinkt – bedient sich der immer gleichen Rechtfertigung: Das Leben der Abgeschobenen sei in Gefahr, da es in Afghanistan zu Anschlägen komme.

Also ganz ähnliche Zustände, die mittlerweile durch das tatkräftige Zutun von Menschen wie Pfarrer Hose und Vereinen wie dem Flüchtlingsrat auch im – noch zum christlichen Abendland gehörenden – Deutschland herrschen. (SB)