Rumänien: Keine bessere Wohnung – Roma zündet sich aus Wut an

Rathaus in Zalau, Rumänien, Quelle: Wikipedia
Rathaus in Zalau, Rumänien, Quelle: Wikipedia

In Zalău, einer Stadt im Nordwesten Rumäniens, hat ein 31-jähriger Mann, der von den Behörden als „Roma“ tituliert wird, die Forderung nach einer eigenen Wohnung gestellt. Als diese abgelehnt wurde, zündete er sich selbst an, im Büro des Bürgermeisters.

Der 31-Jährige war unzufrieden mit der Situation, da ihm die Bitte nach einer eigenen Wohnung verwehrt wurde und er eine Sozialwohnung nicht akzeptierte.

„Der Mann hat sich nach der erteilten Absage im Büro des Bürgermeisters mit Benzin aus einer Flasche übergossen und sich selbst angezündet“, sagte die Sprecherin der zuständigen Kreispolizeibehörde Maria Cristea. „Sich selbst in Brand zu stecken ist kein Verbrechen, daher hat die Polizei kein Verfahren eingeleitet. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht.“

Vertreter des Bürgermeisters in Zalău erklärten, „dass ein Sicherheitsmann eingeschritten sei, um das Feuer zu löschen.“

Laut Bürgermeister Ionel Ciunt wohnt der Roma mit seiner Frau bisher in einer Sozialwohnung, jedoch erschien er mehrmals zur Anhörung, weil er ein besseres Zuhause wollte.

„Wir sprechen von einem Mann mit Roma-Ethnie, der in einem sozialen Umfeld lebt, jedoch respektieren ihn die anderen nicht mehr, daher möchte er dort nicht mehr leben.
Er verlangte, dass wir ihm keine Sozialwohnung anbieten, aber nur darauf hat er Anspruch. Wir haben versucht, ihm zu erklären, dass wir wegen ihm nicht die Gesetze umgehen und eine Ausnahme machen können. Dies hat er nicht akzeptiert und sich daraufhin angezündet.“

Der Mann wurde nach dem Vorfall in das Notfallkrankenhaus in Zalău transportiert. Außer dem 31-Jährigen kam niemand zu Schaden. (BH)

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