64.000 Drogentote: Trump erklärt Gesundheitsnotstand

Foto:Durch Artem Furman/shutterstock
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Washington – Präsident Trump hat angesichts von zehntausenden Drogentoten in den Vereinigten Staaten den Gesundheitsnotstand ausgerufen.

2015 kamen mehr als 52.000 Amerikaner durch Heroin und andere Opioide ums Leben. Die Zahlen stiegen im vergangenen Jahr weiter an. Drogenmissbrauch hat bis Januar 2017 über 64.000 Todesopfer gekostet, das bedeutet einen Anstieg um 21%.

„Es handelt sich um die schlimmste Drogenkrise in der amerikanischen Geschichte. Wir werden diese Epidemie bekämpfen und unsere Nation von dem schrecklichen Leid des Drogenmissbrauchs befreien“, verkündete der US-Präsident auf Twitter. In einer emotionalen Rede erinnerte er auch an seinen Bruder Fred, der mit nur 43 Jahren an Alkoholismus gestorben war. „Mein Bruder war ein großartiger Mensch. Gutaussehend, mit einer großartigen Persönlichkeit, besser als meine, doch er hatte ein Problem. Seit dem Tag, an dem er starb, habe ich nie mehr einen Schluck Alkohol getrunken und auch bis heute keine Zigarette angerührt“, erzählte Trump.

„175 Amerikaner sterben täglich am Drogenkonsum. Jede Stunde verlieren sieben Menschen ihr Leben. Inzwischen sterben mehr Menschen in unserem Land an Drogen als bei Autounfällen und Schießereien zusammen“, so Trump.

90 Prozent des Heroins kämen über die südliche Staatsgrenze und deshalb werde er die Mauer bauen. Sie werde helfen, das Problem einzudämmen, erklärte der Präsident.

Vor allem in den Bundesstaaten Delaware an der Ostküste, Florida, Maryland und New York City bezahlen immer mehr Menschen den Drogenkonsum mit ihrem Leben. (MS)

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