Entlassene Lehrer der königlichen Fahd-Akademie klagen mit Erfolg vor dem Arbeitsgericht

Foto: Autorin
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Seit Ende Juni ist die radikal-fundamentalistische, von Sau-Arabien finanzierte König-Fahd-Akademie im wahabitisch-salafistischen Stadtteil Godesberg-Lannesdorf geschlossen, die nach Ansicht der Bonner Islampolitiker „die beste Koranschule hat“.

Ende Juni verließen die letzten 50 Schüler die Akademie. Die Schließung begründeten die Saudis damit, dass im deutschen Bildungssystem eigene Schulen nicht mehr notwendig seien. Die Lehrer verloren ihren Job.

Im Namen von 83 Kollegen der Bonner und Berliner Dependance krakeelte jetzt eine der Scharia-Kopftuchträgerinnen: „Wir protestieren dagegen, ohne Abfindung von der Akademie entlassen worden zu sein!“

Von Verena B.

Akademie muss nach deutschem Recht handeln.

Eine ganze Reihe Lehrer hat Kündigungsschutzklagen vor dem Bonner Arbeitsgericht erhoben, und zwar die ersten, soweit ersichtlich, durchweg mit Erfolg, erklärte dessen Pressedezernent Sebastian Neumann. Die Akademie sei in 14 Fällen in Berufung vor das Landesarbeitsgericht in Köln gegangen. „Ob der Rechtsstreit in diesen Verfahren noch in die dritte Instanz zum Bundesarbeitsgericht in Erfurt geht, hängt davon ab, ob das Landesarbeitsgericht die Revision zulässt oder nicht.“ Die Akademie müsse als GmbH nach deutschem Recht handeln, erläuterte Neumann. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft unterstütze die Forderungen der (verfassungsfeindlichen, rechtsextremen) „Pädagogen“, weil auch bei Betriebsschließung nach rechtsstaatlichen Prinzipien gehandelt werden müsse, erklärte Geschäftsführer Horst Lüdtke. Die bisherigen Entscheidungen des Arbeitsgerichts gäben ihm „eine gewisse Zuversicht“, dass die „Pädagogen“ schließlich angemessen behandelt würden. „Deutschland ist ein Rechtsstaat, und ein Arbeitgeber muss hier an seine Arbeitnehmer auch eine Abfindung zahlen, bevor er sein Geschäft schließt“, erklärten die Lehrer unisono. Sie seien deutsche Staatsbürger, zahlten also seit Jahren Steuern und erwarteten in dieser Situation Hilfe auch von Angela Merkel. Die Kanzlerin habe sich die Schließungen im Wahlkampf schließlich als Erfolg angerechnet.

Wie der GA berichtete, hatte Merkel beim Fernsehduell mit SPD-Herausforderer Martin Schulz („Klatscht doch mal für Martin!“)  geäußert: „Wir haben zum Beispiel mit Saudi-Arabien ganz hart darüber gesprochen, dass bestimmte Akademien (welche noch?) in Bonn geschlossen wurden. Das ist auch passiert.“

Darüber war MdB Ulrich Ali Kelber von der sterbenden Scharia-Partei Deutschland, der jeden als Nazi bezeichnet, der berechtigterweise was gegen die Ideologie des ISlams hat, empört: „Die Schließung haben wir und die Stadtverwaltung durchgesetzt!“

Die liebe Frau Merkel soll gefälligst zahlen!

„Haben Sie, liebe Frau Merkel, dabei auch an die 84 Familien und deren Rechte gedacht?“, fragten die Lehrer in einem offenen Schreiben, auf das sie aus Berlin bisher keine Antwort erhielten. „Offene Briefe beantworten wir grundsätzlich nicht“, erklärte dazu eine Regierungssprecherin auf Anfrage des GA.

ISlam-Lehrer sind in Panik

Die Sorgen der Lehrer sind riesengroß. Über Jahrzehnte hätten sie Schüler so gut ausgebildet, dass diese jetzt als Ärzte, Anwälte oder auch Piloten (um Gottes willen) erfolgreich seien. „Und jetzt sind wir arbeitslos, über 50 Jahre alt und schon deshalb schwer an deutsche Schulen zu vermitteln (wo wir die Scharia noch nicht richtig lehren können), sagt ein „Pädagoge“, der 22 Jahre bei der Akademie beschäftigt war. Derzeit bekämen sie Arbeitslosengeld. „Aber wir werden auch nach Jahrzehnten hoch qualifizierter Arbeit bald in Hartz IV landen. Wie bezahlen wir dann die Ausbildung unserer Kinder?“, klagen mehrere ältere Lehrer. Welcher Arbeitgeber wolle selbst die jüngeren Pädagogen einer Akademie mit diesem Namen einstellen, wird zudem gefragt. Dabei würden doch gerade aktuell für Flüchtlinge Lehrkräfte mit Arabischkenntnissen gesucht, gibt Helgard Rehders zu bedenken. Die Presbyterin der evangelischen Johannes-Kriechgemeinde hat sich als zufriedene Sprachschülerin an der Akademie spontan mit den Forderungen der Lehrer solidarisch erklärt.

Von der Akademie gGmbH, die noch immer in der Akademie mit der vergoldeten Kuppel sitzt, war auf Anfrage des General-Anzeigers keine Stellungnahme zu bekommen.

Die wunderbare, vorbildliche, offene Akademie, Mittler zwischen der arabischen und der westlichen Welt

Lange Jahre kam die Fuck-Akademie nicht aus den negativen Schlagzeilen heraus: Lehrer riefen dort zum Dschihad auf, Schüler sympathisierten mit Al-Kaida, Lehrbücher werteten andere Religionen ab, ein Schüler hatte eine deutsche Schülerin den Berg auf dem Heiderhof runtergestoßen (beliebte Tradition im ISlam in Fällen von Eifersucht), aber alles hatte mit nichts zu tun und wurde geleugnet.

Höhepunkt: Bei einer Gegendemonstration zu einer Pro NRW-Protestaktion mit Mohammed-Karikatur stach ein 25-jähriger Salafist im Mai 2012 mit einem Messer auf zwei Polizisten ein und verletzte eine Polizistin lebensgefährlich. Die Polizisten sind bis heute traumatisiert. Hunderte Salafisten veranstalteten ein beispielloses Blutbad und bürgerkriegsähnliche Zustände im Stadtteil. Die Anwohner waren auch  traumatisiert. Der Akademie-Leiter schaute sich das ganze blutige Spektakel gemütlich vom Dach der Moschee an. Ich war dabei und wurde fast von einem großen Stein getroffen. Die Salafisten schleuderten die Steine in Salven vom Moscheedach mit Zwingen auf uns.

Vize-Kronprinz beschloss das Aus

Mit dem Ende des letzten Schuljahres war das Aus der König-Fahd-Akademie besiegelt. Der saudi-arabische Vize-Kronprinz Mohammed bin Salam persönlich hatte das Ende von Schule und Moschee in Lannesdorf beschlossen.

Stadt könnte kaufen

Was nun? Das Gebäude an der Mallwitzstraße gehört Saudi-Arabien, das 5.000 Quadratmeter große Gelände hat die Stadt dem Königreich in Erbbaupacht überlassen. Bonns Vize-Stadtsprecher Marc Hoffmann: „Nach einer Besichtigung der König-Fahd-Akademie vor einigen Wochen finden derzeit verwaltungsinterne Gespräche statt.“ Danach will die Verwaltung in einer Vorlage für die Politik weitere Schritte skizzieren.

Zentrum für Religionen?

Themen wie Kosten des Rückkaufs, Zustand von Schule und Moschee und Zukunftspläne für das Gelände könnten dort dann aufgeführt sein. Als im letzten Jahr das Aus für die Akademie publik wurde, kam aus der Politik der Vorschlag, dort ein Dialogzentrum der Religionen einzurichten. Viele Juden werden sich hierfür nicht finden, da viele aus Angst vor den Muslimen schon aus Bonn weggezogen sind (der GA berichtete).

Die Fahd-Akademie war auch als neuer Sitz der salafistischen Al-Ansar-Moschee des Marokkanischen Kültürvereins e.V. im Gespräch, was aber abgelehnt wurde, da die islamischen Extremisten und Demokratiefeinde jetzt in ein Gebäude der Stadtwerke in der Weststraße umziehen sollen, was alle Islampolitiker begrüßen und sich freuen (A.d.V.)., denn Godesberg braucht wegen der vielen Neubürger mehr Platz in den Moscheen oder muss neue bauen. Vielleicht könnte man die Redoute umwidmen.

Erfahrungen der Autorin mit der friedenstiftenden, interkulturellen Fahd-Akademie

Die damalige Nichtschließung der Akademie (wir brauchen das Öl der Saudis) wurde von mehreren Faktoren abhängig gemacht: Die beleidigenden und diskriminierenden, rassistischen Stellen (Ungläubige töten usw.) in den Schulbüchern mussten entfernt, die Räume durften nicht mehr als Moschee und Veranstaltungsräume genutzt werden (was dann aber doch geschah, da Dawa und Taqiyya angesagt waren), und die Zahl der Schüler, die zum großen Teil keine Berechtigung für diese reine Ergänzungsschule für vorübergehend in Deutschland lebende (Diplomaten)- kinder hatten, musste drastisch reduziert werden.

Bei einem Besuch in der Akademie fragte ich den Schul-Imam, ob die Streichungen in den Schulbüchern erfolgt seien und wie das geschehe (schwarze Balken über den Aufforderungen zum Schlachten der Ungläubigen?). Der Imam erklärte, dass sie jedes Jahr neue Schulbücher in der alten Fassung von Sau-Arabien bekämen. Die könnten sie dann, je nach Bedarf, ändern und neu drucken lassen. Ich sagte, das sei nicht so wichtig, weil ja der Mörder-Koran maßgebend sei. Da der Imam nichts sagte, stimmte er mir wohl zu.

Bei der Besichtigung fragte ich laut, ob der Imam uns jetzt auch den Keller zeigen würde, wo die Waffen lagern. Die Besucher waren zu Tode erschrocken, der Imam sagte nichts.

Dann besuchten wir die Bibliothek. Sofort sichtbar waren zwei Bücher von und über Rudolf Heß. Ich fragte laut, wo ich das Buch „Mein Kampf“ finden könne, das die Moslems so sehr lieben, weil sie die Juden so sehr hassen. Ich bekam keine Antwort. Die Imame sind immer sehr höflich und rhetorisch hervorragend geschult. Sie sagen nie was Falsches.

Zum Schluss bat ich um einen Koran, den man kostenlos bekommen kann. Es war aber keiner mehr da. Da ich auf dem Geschenk bestand, ging der Imam in sein Büro und holte einen aus seinem Schreibtisch. Das war ein Koran, den ihm sein Vater nach seinem Tod vererbt hatte und es stand sogar eine Widmung drin. Ich war dem Imam sehr dankbar, dass er mir diesen kostbaren Hl. Koran auf Arabisch und Deutsch schenkte, denn mit E-Büchern kann ich nichts anfangen.

Kleine Ergänzung am Rande

Aus zuverlässiger Quelle erfuhr die Autorin seinerzeit, dass die Fuck-Akademie 300 Euro zahlte, wenn sich die Damen einen schwarzen Sack mit Gesichtslappen über den Kopf ziehen. Die Säcke werden von Sau-Arabien gesponsert, und man kann sie in zahlreichen modischen Varianten preiswert im Internet kaufen. Die Scharia-Polizei-Westen von Sven Lau konnte man auch meistbietend im Internet ersteigern. Das fand ich toll, hatte aber keine Verwendung dafür.

 

 

 

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