2,4 Millionen Euro für 84 Abgeschobene

Foto: Durch Lukassek/Shutterstock
Lager-Leerstand (Foto: Durch Lukassek/Shutterstock)

Vor genau einem Jahr wurde die Abschiebe-Unterkunft auf dem Hamburger Flughafen eröffnet.

Seitdem glänzt sie vor allem durch Leere und hohe Kosten. Ganze 2,4 Millionen Euro darf der Steuerzahler jährlich berappen. Dafür wurden in diesem Jahr ganze 84 Menschen „zur Sicherung der Abschiebung in Ausreisegewahrsam“ genommen, verkündet ein Sprecher der Ausländerbehörde in schönstem Beamtendeutsch.

Somit hat jeder der abgelehnten Asylbewerber Kosten in Höhe von 28.571 verursacht. Das ist doch gar nichts findet Dennis Gladiator von der CDU: „Die Kosten dürften vergleichsweise gering sein. Würden die Betroffenen sich der Abschiebung entziehen, gäbe es ein wesentlich langwierigeres und kostenintensiveres Verfahren“, so Gladiator.

Die 84 in diesem Jahr Abgeschobenen waren in der Mehrzahl Männer aus Afrika und dem Nahen Osten. (MS)

 

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