Securityfirma geht juristisch gegen Frontal21-Behauptung vor  

(Symbolbild: JouWatch)
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk (Symbolbild: JouWatch)

Das ZDF-Magazin „Frontal 21“ behauptete in einem Bericht vom 24.10.2017, dass Mitarbeiter von Berliner Sicherheitsfirmen „Flüchtlinge in die Prostitution vermitteln“ würden. Das hätten Recherchen des öffentlich-rechtlichen Formats ergeben.

Zu Wort kamen im Bericht eine Sozialarbeiterin, Insider bei Sicherheitsfirmen und mehrere Immigranten, die angaben, dass sich auch Minderjährige prostituieren würden. Ein Security-Mitarbeiter gab im Gespräch mit Frontal 21 zu, in Zuhälterei involviert zu sein und dafür Provisionen zu kassieren.

Nun wird der ZDF-Bericht wohl ein juristisches Nachspiel haben. Denn das betroffene Unternehmen GSO Security, das die Unterkunft im Rathaus Wilmersdorf bewacht, will gegen die erhobenen Vorwürfe im Frontal 21-Bericht vorgehen und Strafanzeige gegen Unbekannt stellen, so die Berliner Zeitung.  Niemand von GSO kenne die Sozialarbeiterin oder den Sicherheitsmitarbeiter, die im Bericht die Vorwürfe erhoben hatten. Würde solch ein Netzwerk existieren, wäre diese nicht jahrelang unaufgedeckt geblieben, so ein leitender Mitarbeiter der Security-Firma. (SB)

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