„Feind und Feindin“ – Schluss mit dem verblödeten Genderwahn

(Symbolbild: JouWatch)
Feind und Feindin - Gendermainstreaming bis der Arzt kommt (Symbolbild: JouWatch)

Seit Tagen wabert ein Schriftstück der Bundeswehr durch das Internet, dessen Authentizität sich bislang nicht klären ließ, jedoch den Grad der Gendermainstreaming-Verblödung hervorragend aufzeigt.

Darauf zu lesen:

Studierendenfachbereichsanweisung: Lösen Feind und Feindin

Der Schießausbildungszug des Studierendenfachbereichs C der Bundeswehruniversität Hamburg teilt in diesem Schreiben mit, die nächste Gefechtsdienst-Übung am 6. November stehe unter der Überschrift Lösen vom Feind/von der Feindin.

Der Internetblog „Augen geradeaus!“ mutmaßt, dass die „überschießende Anwendung von Vorschriften zur geschlechterneutralen Sprache in der Bundeswehr“ darauf hindeute, dass jemand die gezeigte Formulierung gewählt habe, um gegen die – seiner Meinung nach – überzogene Gender-Sprache zu protestieren. Gleichwohl könne es sich aber auch um einen „Studierendenulk“ des „Studierendenfachbereichs“ handeln, der jedoch nicht weniger aufzeigt, wie weit die Gendermainstreaming-Verblödung mittlerweile nicht nur die  deutsche Sprache verhunzt hat.

Doppelte Ansprachen ist der pure „Genderwahn“

Ganz ähnlich sieht es wohl auch Antonia Niecke. Die junge Dame ist Vorsitzende der Jungen Union (JU) Hamburg und scheint von der pestartig grassierenden Unart des Gendermainstreamings irgendwie verschont geblieben zu sein. Denn: Niecke möchte durchsetzen, dass im geschriebenen Wort zukünftig wieder nur das Maskulinum verwendet werden soll. Also nicht mehr „Wählerinnen und Wähler“ sondern – wie vormals – die Gesamtheit jener Menschen, die wählen als „Wähler“ angesprochen wird. Den Bürgern und Bürgerinnen soll es nach Nieckes Vorstellung ebenso ergehen.

„Ich finde, das ist eine Verkomplizierung, die nicht sein muss“, so die junge Politikerin im Gespräch mit der Tageszeitung „Die Welt”. Die 25-Jährige empfindet die doppelten Ansprachen als „Genderwahn“, der zu einer tatsächlichen Gleichstellung nichts beitragen würde. Ihre durchaus gesunde Forderung postete Niecke auf der Facebook-Seite der JU Hamburg und weist in ihrem Post darauf hin, dass die JU die letzte Bastion der Vernunft unter den Jugend-Verbänden sei, was den Genderwahn angehe. Nicht ganz richtig. Denn die Junge Alternative trug diese Forderung weit vor der JU nach außen.

Die JU- Landesvorsitzende Niecke wird auch umgehend von mutmaßlichen Gender-Fans darauf hingewiesen, dass sie sich dann aber konsequenter Weise „Landesvorsitzender“ nennen sollte. (SB)

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