EZB verlängert umstrittenes Anleihekaufprogramm

Frankfurt/Main – Die Europäische Zentralbank (EZB) will ihr umstrittenes Anleihekaufprogramm bis Ende September 2018 oder „erforderlichenfalls darüber hinaus“ verlängern. Das teilte die Notenbank am Donnerstag mit. Bislang war das Programm bis Ende Dezember 2017 angelegt.

Der Beschluss sieht ab Januar 2018 monatliche Ankäufe von Vermögenswerten im Umfang von 30 Milliarden Euro vor: Bis Ende Dezember sind es monatlich 60 Milliarden Euro. Unterdessen beließ die EZB ihren Leitzins und den Einlagenzins unverändert bei 0,00 beziehungsweise minus 0,40 Prozent. Auch den Zinssatz für die sogenannte Spitzenrefinanzierungsfazilität, zu dem sich Geschäftsbanken im Euroraum kurzfristig Geld bei der EZB beschaffen können, beließen die Notenbanker bei 0,25 Prozent.

Der EZB-Rat gehe weiterhin davon aus, dass die EZB-Leitzinsen für längere Zeit und weit über den Zeithorizont des Nettoerwerbs von Vermögenswerten hinaus auf dem aktuellen Niveau bleiben werden, teilte die EZB weiter mit. (dts)

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