Australische Polizei übt Terroreinsatz, Palästinenser sind beleidigt

"Gefühle verletzt": Übungsvideo der australischen Polizei / YouTube/Screenshot

Ein Trainingsvideo der Australischen Polizei erhitzt die Gemüter der armen, friedlichen Palästinenser. Es zeigt zwei Terroristen in Keffiyehs, dem traditionellen Symbol des „Freiheitskampfes“, die am Hauptbahnhof von Sydney Fahrgäste „abstechen“ und „erschießen“.

Das Video der Polizei von New South Wales lässt einem das Blut in den Adern gefrieren, und gleichzeitig ist es ermutigend: So echt, so glaubhaft üben die U-Bahn-Polizisten und SEK-Kräfte also down under den Ernstfall.

 

Doch der „Botschafter“ des palästinensischen Terrorstaates Izzat Abdulhadi störte sich daran, dass die Realität des islamischen Dschihads in dem Video so realistisch dargestellt wurde: „Das berührt unser Wertesystem. Viele Leute waren sehr aufgebracht und beleidigt durch diese Darstellung, die Palästinenser als Terroristen abstempelt.“

Das offizielle Islam-U-Boot bei der Polizei von New South Wales – Verzeihung, der „Multikulturelle Verbindungsbeamte“ Tarek Al-Issawi entschuldigte sich prompt dafür, die akute Terrorbedrohung so effektiv dargestellt zu haben: „Wir haben unseren Fehler zugegeben und uns bei den vielen Anrufern entschuldigt.“

Dem Terror-Botschafter Abdulhadi reichte diese Unterwerfungsgeste natürlich bei weitem noch nicht aus: „Ich weiß nicht, ob das eine 100 %ige Entschuldigung ist, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wir hoffen, dass so etwas nicht wieder vorkommt.“

2014 nahm ein IS-Anhänger in Sydney 18 Menschen Geisel und wurde von australischen Polizeischarfschützen unschädlich gemacht: „Sein Kopf ist explodiert“, so der Untersuchungsbericht. In den letzten drei Jahren wurden in Australien 15 Terroranschläge verhindert. Das dürfte sich aber bald zum Negativen ändern, wenn die Polizei den Ernstfall nicht mehr üben darf, ohne irgendwessen Gefühle zu verletzten.

 

 

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