Schwerer Anschlag auf „EinProzent-Haus“ in Halle

(Bild: EinProzent)
Massiver Angriff auf EinProzent-Haus in Halle (Bild: EinProzent)

Halle/Saale – Auf das EinProzent-Haus in Halle wurde in der Nacht zum Mittwoch der bisher schwerste Anschlag verübt. „Die Spiegel-Kolumnistin Sibylle Berg lieferte die Legitimation dafür“.

Der Anschlag in der Nacht zum Mittwoch scheint eine sorgfältig geplant und konzentriert durchgeführte kriminelle Tat gewesen zu sein: Gegen 23 Uhr begann der lebensbedrohliche Angriff mit einem Hagel aus über 100 Pflastersteinen auf das EinProzent-Haus in Halle.  Der Steinhagel verhinderte, dass die Bewohner des Hauses die Fenster öffnen und die Angriffe hätten abwehren können.

Beim Angriff auf das Bürgerprojekt wurde die Eingangstür aufgebrochen, Buttersäure in den Hausflur gespritzt, Mülltonnen in Brand gesetzt und drei Autos schwer beschädigt. Die Fassade wurde, wie bereits vorher, aus zwei mit Farbe gefüllten Feuerlöschern ruiniert.

„Ich will mir nicht vorstellen, was geschehen wäre, wären die Angreifer ins Haus gekommen“

„Der Angriff ist von einer gut organisierten Gruppe durchgeführt worden, ein paar Dutzend Leute müssen daran beteiligt gewesen sein. Die Sicherungen hielten zum großen Glück, ich will mir nicht vorstellen, was geschehen wäre, wäre den Angreifern der Einbruch ins Haus gelungen“, so Götz Kubitschek in seiner Stellungnahme.

EinProzent hat die Schäden des jüngsten Anschlags mit Fotos dokumentiert und der mittlerweile langen Liste von Übergriffen aus den vergangenen Monaten hinzu gefügt. Auch hier wieder die erschütternde Erkenntnis, mit welcher Selbstverständlichkeit die Politik auf der einen Seite linksradikale, halbkriminelle Gruppen in Halle fördert und unterstützt – und selbst nach dem nunmehr fünften Anschlag auf das EinProzent-Haus außerstande ist, dieses, mit keinem Steuer-Euro finanzierte Haus effektiv zu schützen.

„Die Spiegel-Kolumnistin Sibylle Berg lieferte die Legitimation dafür“

Für diesen schweren Anschlag kann ohne Bedenken die Spiegel-Kolumnistin Sibylle Berg mitverantwortlich gemacht werden. Denn sie lieferte mit ihrem letzten Artikel eine Art „Legitimation“ (JouWatch berichtete).

Berg nahm den Erfolg der AfD bei der Bundestagswahl und den Erfolg des Antaios- Verlags auf der Buchmesse zum Anlass, um „mit Rechten reden“ für falsch und die Methoden der Antifa und des Schwarzen Blocks für die richtigen, weil wirkungsvolleren zu erklären. Berg schrieb in ihrer Kolumne:

„Vielleicht ist der Schwarze Block, die jungen Menschen der Antifa, die Faschisten mit dem einzigen Argument begegnen, das Rechte verstehen, die einzige Bewegung neben einem digital organisierten Widerstand, die eine Wirkung hat. Es wird nichts mehr von alleine gut. Die Regierung wird uns nicht retten. Allein eine Neudefinition des Begriffs linker Aktivismus kann den Schwachsinn des Hasses und der Menschenverachtung stoppen. Während die guten Linken immer noch sitzen und über eine gelungene Gesprächsführung mit Schlägern, Brüllern und Menschenhassern nachdenken, spielt draußen das gute alte Liedgut, die ersten Schaufenster werden beschmiert und Fahnen gehisst. Die Zeit des Redens ist vorbei. Es geht um die Rettung der Menschlichkeit“. 

Kubitschek verlangt, spätestens seit diesem Anschlag, dass sich Frau Berg äußert, was genau sie mit dem „einzigen Argument“ meint, das „Rechte“ verstünden, und was genau damit gemeint sei, wenn sie schreibt, dass die „Zeit des Redens“ vorbei sei.  (SB)

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