Bütikofer wirft Orbán Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus vor

Foto: Viktor Orban (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Viktor Orban (über dts Nachrichtenagentur)

Darf man den „Dollar-Terroristen“ Soros nicht mehr kritisieren, um nicht als Antisemit gebrandmarkt zu werden? Für den reaktionären Imperialisten Reinhard Bütikofer scheint das der Fall zu sein. Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

EU-Abgeordneter und Vorsitzender der Europäischen Grünen, Reinhard Bütikofer, hat Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orbán kritisiert. „Für die neu-rechten Vertreter der Demokratie-Verachtung in Europa gilt: An ihrer Fremdenfeindlichkeit sollt Ihr sie erkennen“, sagte Bütikofer der „Bild“ (Mittwoch). „Herr Orbán packt dann gerne noch eine Portion Antisemitismus dazu.“

Am Montag hatte Orbán in einer Rede Ost-Mitteleuropa zur „migrantenfreien Zone“ erklärt. Schuld für die Flüchtlingskrise gab Orbán einem „Spekulanten-Imperium“, das aus Europa „einen Mischkontinent machen will“. Kritiker vermuten dahinter eine Anspielung auf den jüdisch-ungarischen Milliardär George Soros.

Bereits im Wahlkampf hatte Orbán mit einer Kampagne gegen Soros geworben und schreckte vor antisemitischen Stereotypen nicht zurück.

Herr Bütikofer merkt gar nicht, dass ER der Antisemit ist. Er ist es nämlich, der das „jüdische“ hier ins Spiel bringt!

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