24 Stunden in Hamburg: Mord, Vergewaltigung und Schüsse

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Die Polizei im Alltag (Foto: Pixabay)

Was sich mittlerweile täglich in den Großstädten des „Landes, in dem wir gut und gerne leben“ abspielt, zeigen diese drei markanten Ereignisse aus Hamburg, die sich in den letzten 24 Stunden zugetragen haben – während man in Berlin den 1.Akt der Schmierenkomödie „Legislaturperiode“ eröffnet hat.

Am Montagabend wurden Einsatzkräfte zu einem Mehrfamilienhaus im Ortsteil Neugraben-Fischbek gerufen, wo laut Polizeiaussagen einem 2-jährigen Mädchen von ihrem pakistanischen Vater Sohail A. die Kehle durchgeschnitten worden sein soll. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mädchens feststellen. Der 33jährige Pakistaner, dessen Asylantrag abgelehnt wurde, ist polizeibekannt und sollte abgeschoben werden. Er hält sich bereits seit 2011 in Deutschland auf und ist auf der Flucht.
Zwischen dem Ehepaar habe es in der Vergangenheit immer wieder Streit und Gewalt gegeben.
Die pakistanische Mutter des getöteten Mädchens stand nach der Tat unter Schock und begab sich in ärztliche Behandlung.

Am Sonntagabend wurden in Hamburg zwei 23-jährige Albaner dem Haftrichter vorgeführt, da sie in der Nacht zuvor eine 41-jährige Frau vergewaltigt haben sollen. Eine Passantin hatte auf dem Bahnhofvorplatz des S-Bahnhofs Stellingen Hilferufe gehört und war diesen nachgegangen. Sie sah zwei Männer, die sich an einer Frau zu schaffen machten. Einer hielt sie fest, während der andere sich sexuell an der Frau verging. Die Augenzeugin näherte sich mit lauten Hilferufen, was die zwei Täter zur Flucht veranlasste. Sie ließen von der Frau ab und rannten davon. Dank einer sofortigen Meldung bei der Polizei, gelang es den Beamten kurz darauf, zwei Verdächtige aufzuspüren. Die beiden Albaner wurden von zwei Polizeibeamten mit Hilfe ihrer Diensthunde vorläufig verhaftet.
Das 41-Jährige Vergewaltigungsopfer wurde zunächst zur Wache gebracht, wo eine ausführliche Spurensicherung vorgenommen wurde. Die Ermittlungen seitens des Landeskriminalamts dauern noch an.

Am Sonntagmorgen wurde die Polzei zu einem Einsatz am Dag-Hammarskjöld-Platz am Bahnhof Dammtor gerufen, weil dort geschossen wurde. Gegen 6 Uhr am frühen Morgen  war es zwischen mehreren Personen zum Streit gekommen, bei dem Schüsse fielen. Die Beteiligten liefen daraufhin in alle Himmelsrichtungen davon. Der Täter schlug außerdem noch mit der Waffe auf ein geparktes Auto ein, verursachte einen Sachschaden und verschwand ebenfalls.
Die Polizei suchte im Anschluss mit 10 Funkstreifenwagen erfolglos nach den Geflüchteten.
Die Hintergründe der Schießerei sind unbekannt. (BH)

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