Fakten zur Sexismusdebatte

Foto: Durch vishstudio/Shutterstock
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Bei den SPD-Frauen und bei den Grünen lebt allerweil diese unsägliche Sexismusdebatte auf, die seit Jahren immer wieder einmal ihren Weg in die Nachrichten findet.

von Max Erdinger

Fakt eins: Es gibt Pin-Up-Kalender mit männlichen Models, die sich heutige Bürodamen –  beispielsweise in Klinikverwaltungen – ungeniert an die Wand hängen. Erst gestern machte bei Facebook ein solches Bild die Runde. Junger Mann, durchtrainiert, schwitzend und dreckverschmiert trägt Reifen durch eine Fabrikhalle. Unvergessen auch die Fernsehwerbung für Cola-Light, in der sich eine Gruppe von Bürodamen lüstern angesichts eines appetitlichen Fensterputzers die Lippen schleckt.

Fakt zwei: Es gibt reine Frauengruppen, die in der Touristikbranche bei den Abteilungen für Gruppenreisen als „Risiko“ gelten. Es gibt Hotels, die keine reinen Frauengruppen mehr beherbergen. Fahrer von Reisebussen in der internationalen Bustouristik können ein Lied davon singen, welchen Zumutungen sie ausgesetzt sind, wenn sie eine Woche mit einem Bus voll Frauen im Ausland unterwegs sind, die wild entschlossen sind, endlich „auch einmal die Sau rauszulassen“. Besonders dann, wenn diese Busfahrer jung und gutaussehend sind. Ob sie verheiratet sind und Kinder haben, interessiert diese Frauengruppen am allerwenigsten. Allerdings würden exakt diese Frauen auch einer Busfahrerin Beifall klatschen, die sich im umgekehrten Fall über das Benehmen eines rein männlichen Kegelclubs beschweren würde, resp.den Bus einfach in Italien stehen lassen würde, um mit dem Zug nachhause zu fahren.

Fakt drei: Es gibt Gruppen junger, durchtrainierter Männer, die mit großem Erfolg als Strippertruppe vor rein weiblichem Publikum auftreten. Wer das einmal beobachtet hat, weiß, um wieviel vulgärer und hemmungsloser es dabei im Publikum zugeht, als im umgekehrten Fall.

Fakt vier: Das gesamte Scheidungs-, Umgangs- und Unterhaltsrecht ist darauf zugeschnitten, Frauen von jeglicher individuellen Verantwortung für das Scheitern einer Ehe freizusprechen. Die ehrlichsten, gutmeinendsten und fleißigsten Männer sind einer feministisch orientierten „Rechtssprechung“ ausgeliefert, sobald sie sich den Vernichtungswillen ihrer Ex-Frau zugezogen haben. In den seltenen Fällen, in denen Frauen zu Unterhaltszahlungen an ihre Ex-Männer und die Kinder herangezogen werden, liegt die Zahl der säumigen Zahlerinnen – weitgehend folgenlos übrigens – um das Dreifache über derjenigen für unterhaltspflichtige Ex-Ehemänner.

Fakt fünf: Die Behauptung, Frauen verdienten für die gleiche Arbeit weniger als Männer, ist unhaltbar und durch nichts bewiesen. Deswegen wurde sie auch in feministisch durchseuchten Parteien durch die Behauptung ersetzt, Frauen verdienten für „gleichwertige“ Arbeit weniger als Männer. Beim letzten Aufkochen dieser irrationalen Debatte ging es dabei noch um „13 Prozent weniger für die Frauen“. Nachdem die jedoch fruchtlos verlaufen ist, scheint man die Notwendigkeit erkannt zu haben, nachzulegen. In der aktuellen Debatte schwadroniert Frau Barley (SPD) schon von 21 Prozent – und das Ganze wieder bei „gleicher Arbeit“.

Fakt sechs: Jeder Chef, der dieselbe Arbeitsleistung für 13 Prozent weniger bekommen könnte, wenn er sie nur von Frauen erbringen ließe, wäre ein Depp, wenn er die teureren Männer einstellt. Jeder Chef, der sie für 21 Prozent weniger bekommen könnte, wäre ein Volldepp.

Fakt sieben: Die Behauptung, Frauen seien Schweine, führt in Deutschland zu einer Klage gegen denjenigen, der sie aufstellt. Die Behauptung, Männer seien Schweine, kann man unbeanstandet auf Aufklebern lesen, welche sich auf den Kofferraumdeckeln der Autos irgendwelcher feministisch verblödeten Weiber finden.

Fakt acht: Obwohl Frauen in der Bundeswehr „dienen“ dürfen, sind die Zinksärge der Gefallenen, die aus Afghanistan zurückkamen (insgesamt über fünfzig) ausschließlich mit den Leichen männlicher Soldaten belegt gewesen.

Fakt neun: Die Anzahl männlicher Obdachloser übersteigt diejenige obdachloser Frauen um ein Vielfaches.

Fakt zehn: In diesem Land marodiert eine Frau als Bundeskanzlerin, eine Unzahl anderer Frauen marodiert als Ministerinnen, die Talkshows im Fernsehen werden von Frauen dominiert (Von Maischberger über Will bis Illner) – und die größten Presseverlage (Springer und Bertelsmann) befinden sich in den Händen von Frauen, die sich aus ursprünglich subalternen Positionen bis in die Eigentümerposition „hochgebumst“ haben.

Fakt elf: Lebenserwartung / Differenz Männer-Frauen im Jahre 1920: Ein Jahr. 2017: sechs (!) Jahre. Es gibt den Frauenarzt. Es gibt keinen Männerarzt.

Die Reihe an Beispielen dafür, daß es in Deutschland tatsächlich Männer sind, die von der Politik und den zeitgeistigen Medien systematisch entrechtet und ins Lächerliche gezogen werden, ließe sich schier unendlich fortsetzen. Gentlemen wie früher bspw. der würdige Hans Joachim Kulenkampff hätten im deutschen Fernsehen heute keine Chance mehr. Was im deutschen Fernsehen heute als „Männerdarsteller“ zu sehen ist, sind lächerliche Figuren mit schrillen Frisuren, die gehorsam die gültigen Feminismen nachplappern und sich bereitwillig zum Deppen machen lassen.

Vor diesem Hintergrund erneut eine Sexismusdebatte anzustoßen, bei der wie üblich die Männer den Schwarzen Peter rübergeschoben bekommen, wie es derzeit in der SPD und bei den Grünen geschieht, ist die endgültige Kriegserklärung egozentrischer Weiber an diejenigen, die ihnen bisher noch in jedem Notfall den Arsch gerettet haben. Und es ist Zeit für uns Männer, diese Kriegserklärung politisch endlich anzunehmen und zurückzuballern  mit allem, was uns zur Verfügung steht. Wenn dieses Land jemals wieder an seinem Geist gesunden soll, dann ist es höchste Zeit, die Kulturdominanz der Feministen zu brechen. Das subjektivistische, unhaltbare Geschwätz dieser Frauen, in deren Weltsicht sich absolut alles nur noch um ihren eigenen Bauchnabel dreht, hat ein für allemal ein Ende zu finden. Bedenken wir: Ohne die Vielzahl männlicher Erfindungen, die es diesen Xanthippen heute erlaubt, flächendeckend ihr Gift zu versprühen, könnte eine Frau Barley ihren Schwachsin einem blechernen Waschbrett erzählen. Und selbst dieses Waschbrett wäre noch eine männliche Erfindung. Steht endlich auf, Männer!

 

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