CDU-Politiker stört es, dass Göring-Eckardt keinen Abschluss hat

(Bild Grund: Antje Kaunzner; CC BY-SA 3.0 de; siehe Link; Göring-Eckhardt: JouWatch)
Manfred Grund (CDU) (li) hält einen Berufsabschluss bei einer Superministerin für eine gute Idee (Bild Grund: Antje Kaunzner; CC BY-SA 3.0 de; siehe Link; Göring-Eckhardt: JouWatch)

Manfred Grund (CDU), bisher Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Chef der Thüringer CDU-Landesgruppe, ist der Ansicht, dass  das „Jamaika-Bündnis“  den Rahmen des Zumutbaren sprenge.

Denn hier gebe es nach Ansicht des CDU-Mannes keine Schnittmengen: „Falls am Ende Familiennachzug, Einwanderungsgesetz und der Ausstieg aus der Braunkohle beschlossen werden, wird es für mich ganz schwierig“, so Grund gegenüber der Thüringer Allgemeinen Zeitung.

Berufs- oder Hochschulabschluss wäre toll!

Aber nicht nur inhaltlich hat der studierte Diplom-Elektroingenieur so seine Probleme. Auch die personelle Frage – und hier insbesondere die Vita von Katrin Göring-Eckhardt scheint dem 62-Jährigen die Sorgesfalten auf die Stirn zu treiben. Denn er persönlich würde sich mit Göring-Eckhardt als mögliche Bundesministerin leichter tun, wenn sie einen Berufs- oder Hochschulabschluss hätte.

Zwar sind Politiker ohne Abschluss nicht ein Alleinstellungsmerkmal der Grünen. Jedoch stehen die Weltenverbresserer mit 8,8 Prozent an der Spitze der Studienabbrecher, auch wenn sie dies in ihren jeweiligen Vitas geschickt zu verschleiern suchen oder sich nicht geschützte Berufsbezeichnungen wie Journalist, Selbständiger Berater oder Dramaturgin in den Lebenslauf  schreiben.

Göring-Eckhardt, die ewige Theologie-Studentin

Joschka Fischer, der ehemalige Außenminister, besaß als höhere Qualifikation nur einen Taxischein. Claudia Roth studierte nur zwei Semester Theaterwissenschaften, bevor man ihr etwas Besseres anbot, wie sie immer wieder betont. Volker Beck hat außer Kenntnisse im Drogen- und Schwulenmilieu ebenfalls wenig vorzuweisen. Becks tatsächlicher Beruf begrenzt sich auf seine Tätigkeit als Politiker. Sein Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik brach er nach vier Jahren ab, ging 1987 zur Partei. Parteikollege Omid Nouripour studierte Germanistik, Politik und Philosophie und dazu noch Vergleichende Literaturwissenschaft um das hoch anspruchsvolle Studium 2001 hinzuschmeißen und Grünenpolitiker zu werden.

Und Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt, an deren fehlenden Abschluss sich der CDU-Politiker Grund gerade reibt, ist – anders als oft behauptet – keine Theologin. Sie hat zwar etliche Semester Theologie studiert – wie viele tatsächlich, wurde im linksdominierten Wikipedia zum Geheimnis erklärt –  aber das Studium nicht abgeschlossen. Sie hat sich ja – wie der Titel ihres Buches suggeriert – „für den Mut entschieden“. (SB)

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