Beim Hessischen Rundfunk sitzt „Erdogan“ mit  in der ersten Reihe

(Bild © hr/Sebastian Reimold)
Erdogans Vertreter: Selçuk Doğruer, Mitglied des Rundfunkrats (Bild © hr/Sebastian Reimold)

Hessen – Seit Anfang Mai sitzt ein Interessenvertreter des islamischen Despoten Erdogan – fast unbemerkt von der Öffentlichkeit- im hr-Rundfunkrat. Ein Funktionär der Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) bestimmt seither mit, was der Zwangsgebührenzahler zu sehen bekommt.

Der Rundfunkrat ist, laut Eigendarstellung, das wichtigste Kontrollorgan einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt. Er setzt sich aus Vertretern gesellschaftlicher Gruppen und Organisationen zusammen. Ihre Aufgabe ist es, „die Allgemeinheit auf dem Gebiete des Rundfunks“ zu vertreten und zu kontrollieren, ob der Sender seine gesetzlich vorgegebenen Aufgaben erfüllt.

DITIB-Vertreter „bereichert“ seit Mitte des Jahres den Hessischen Rundfunkrat

Ab dem 5. Mai 2017 freute sich der Hessische Rundfunkrat – und das nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit, so dass diese sich leider nicht mitfreuen konnte, ein neues Mitglied begrüßen zu dürfen:

 (Bild: Sceenshot)
Selçuk Doğruer- Erdogans Ditib-Mann im hessischen Rundfunkrat (Bild: Sceenshot)

DITIB in Hessen wird weiterhin der rote Teppich ausgerollt

Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) untersteht der direkten Leitung, Kontrolle und Aufsicht des staatlichen Präsidiums für religiöse Angelegenheiten der Türkei, welches dem türkischen Ministerpräsidentenamt angegliedert ist. Mit anderen Worten: Ein Befehlsempfänger Erdogans sitzt im hr-Rundfunkrat immer in der ersten Reihe und entscheidet über das Hessische Fernseh- und Hörfunkprogramm.

Offiziell ist Her Dogruer als „Vertreter der Muslimischen Glaubensgemeinschaften“ entsandt. Auch das ist nichts anderes als ein Etikettenschwindel. Weil die Religionsgemeinschaften schon untereinander verfeindet sind, musste das Los entscheiden, wer den einen Platz im Rundfunkrat einnehmen darf.

Während andere Bundesländer die Zusammenarbeit auf Eis gelegt haben, wird dem DITIB in Hessen – vor allem durch die regierende CDU – weiterhin der rote Teppich ausgerollt, so die Kritik der AfD Hessen. (SB)

 

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