Wenn Linke aus Versehen Linke verprügeln 

(Bild: Niels Heidenreich; CC BY-SA 2.0; siehe Link)
Conne Island (Bild: Niels HeidenreichCC BY-SA 2.0; siehe Link)

Leipzig – Am Freitagabend kam es zu einer folgenschweren Verwechslung. Sechs Jugendliche versuchten, ein „antirassistisches“ Konzert der in die Jahre gekommenen Punk-Band Stomper 98 im Linksextremistenzentrum „Conne Island“ zu besuchen.

Die sechs Jugendlichen – eine junge Frau und fünf Männer – erhielten wegen ihrer Kleidung keinen Zutritt, so ein Polizeisprecher laut Bildzeitung. Offenbar waren sie für Rechte gehalten worden, so die Vermutung. Nach der Zurückweisung kaufte sich die Gruppe Szene-T-Shirts im „Conne Island“ und gingen zu ihrem Fahrzeug, vermutlich um sich dort umzuziehen.

Dabei wurden sie von einer etwa fünfzehnköpfigen Personengruppe angegriffen und mit Flaschen, Pfefferspray und Schlagstöcken schwer verprügelt. Die Fensterscheiben des Fahrzeugs wurden ebenfalls von der linksextremistischen Horde eingeschlagen, die nach dem Angriff unerkannt entkommen konnte. Die Polizei ermittelt aktuell gegen Unbekannt.

„Conne Island“, verharmlosend als „alternative Jugend-Kulturzentrum“ im Leipziger Stadtteil Connewitz tituliert, wurde 2016 einem breiteren, nicht linksradikalem Publikum bekannt, als es in den Räumlichkeit der Einrichtung zu massiven sexuellen Übergriffen durch Asylbewerber kam. Im „Realitätsstress“ veröffentlichten die „Refugee welcome“ – Helden von „Conne Island“ dann eine mehr als hilflose Erklärung. (SB)

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