2017: Anschlag Nr. 6 gegen AfD Mitglied

(Bild: AfD)
Anschlag Nr. 6 (Bild: AfD)

Niedersachsen –  In den frühen Morgenstunden am Samstag fand ein erneuter politisch motivierter Anschlag gegen den Fraktionsvorsitzenden der AfD in Gifhorn, Stefan Marzischewski-Drewes statt. In der Zeit von Mitternacht bis 6.00 Uhr morgens wurden zwei Fenster im Wohnhaus des AfD-Politikers und Facharztes für Radiologie und Allgemeinmedizin eingeworfen. Die Polizei hat die entsprechenden Spuren am Tatort gesichert. Das sei mittlerweile seit Februar 2017 bereits die sechste Gewalttat, die sich vor seinem Wohnhaus ereignet hat, so Marzischewski-Drewes in einer Pressemitteilung.

Im zurückliegenden Wahlkampf wurden allein im Stadtgebiet Gifhorn mehr als 500 Plakate entwendet. Die Gewaltspirale gegen Andersdenkende und die politische Freiheit drehe sich leider immer schneller, so das Fazit des Fraktionsvorsitzenden Stefan Marzischewski- Drewes. Umso bedauerlicher findet er, dass die politische Resolution gegen Gewalt vom Kreistag abgelehnt wurde und ganz im Gegenteil von Herrn Rautenbach (Fraktionschef der Grünen) auf der letzten Kreistagssitzung am 18. Oktober unverhohlen gegen die AfD weiter gehetzt wurde.

Aus den Reihen der AfD wird vermutet, dass Rautenbach noch das schlechte Wahlergebnis der Grünen im Kreisgebiet im Magen lag. Nach den politischen Brandstiftern der Gewalt gegen Freiheit und Rechtsstaatlichkeit, brauche man also nicht lange zu suchen, so Marzischewski-Drewes Fazit.

(Bild: AfD)
Stefan-Marzischewski-Drewes (AfD) (Bild: AfD)

In Chemnitz – wie dort bereits mehrfach in der Vergangenheit geschehen-  ereignete sich ebenfalls in der Nacht zum Samstag ein Anschlag auf das Büro eines AfD-Kollegen. Dort steckte ein 22-jähriger Tatverdächtiger einen Mülleimer in Brand. AfD-Landtagsabgeordnete Carsten Hütter hatte bereits mehr als zehn Anschläge auf sein Parteibüro ertragen müssen. Die bislang dem linken Spektrum zuzuordnenden Schmierereien gipfelten 2016 in offenen Morddrohungen. Bis Mitte Juni zählte die AfD in Sachsen über 60 linksextreme Ausschreitungen gegen Parteimitglieder oder Parteieinrichtungen.

Bereits 2016 musste die AfD mehr als 8oo Anzeigen stellen. Von Glasbrüchen, schwerer Sachbeschädigung bis hin zu Angriffen mit Sprengmitteln- all das hat die AfD, zudem verbal unterfüttert durch angeblich demokratische Politiker der etablierten Parteien und deren Bodentruppen aus den Reihen der Antifa – bislang erfahren. Zudem wurde annähernd jeder Anschlag aus der fast ausschließlich linkspolitischen Ecke dann noch mit dem zynischen Vermerk gekrönt, die AfD würde sich als Opfer stilisieren und sich im Selbstmitleid suhlen. (SB)

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